Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Einführung in die antike Kunst
Person:
Menge, Rudolf
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1225504
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1226490
ZWEFFPLR 
ABSCHN ITT. 
Die 
griechische 
Kunst. 
l riechenland erhielt infolge seiner Lage an der Grenze 
 g von Europa, Afrika und Asien naturhch viele An- 
 14 regungen von den Völkern, welche eine altere Gesittung 
 hatten. Aber bei der Überlegenheit ihrCS GSISIGS, bei 
Ihrem so stark ausgeprägten Sinne für das Schöne gelang es 
den Griechen, aus den einzelnen Elementen, Welche aus der 
Fremde ihnen zugestömt waren, etwas Neues, etwas Edleres 
und Schöneres zu schaffen, als je ein Volk auf dem Gebiete 
der Kunst hervorgebracht hat. Die Werke der griechischen 
Kunst, bei deren Betrachtung wir der Zeit ihrer Entstehung 
folgen, teilen wir ein nach vier Perioden: 
Bis zur Besiegung der Perser;  
Bis zum Ende des peloponnesischen Krieges; 
Bis zum Tode Alexanders des Grofsen; 
Bis zum Aufgehen des Griechentums im Römer- 
Illm (Augustus). 
Voraus schicken wir eine Anzahl auf griechischem Boden ge- 
fundener Werke, welche der vorhellenischen Zeit angehören. 
ERSTES 
KAPITEL. 
Vorhellenische 
Kunst. 
 Schatzhaus zu Mykenae. Auf "faf. 8, Fig. 1 erblicken 
Wlr Grundrifs und Längendurchschnitt eines der ältesten grie- 
Chischen Bauwerke, das noch der Zeit angehört, in welche die 
Ahnen der Helden Homers zu versetzen sind; es ist ein Teil 
de? Fürstensitzes des Agamemnon in Mykenae. Halten wir die 
beiden Abbildungen zusammen, so sehen wir, wie ein langer, 
Üben offener 6 m breiter Gang a zu einem Portale b führt,
        

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