Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Einführung in die antike Kunst
Person:
Menge, Rudolf
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1225504
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1228472
Anmerkungen. 
245 
und Kunst der Alten", 13. Supplementtiand d. jahrb. f, Phi1_ u_ Pädq 
S. 265. 
73, (S. 141.) Es ist wohl nunmehr als ausgemacht zu betrachten, 
dal's der Nil nicht ein Originalwerk römischer Kaiserzeit ist, die noch 
viel weniger als die alexandrinische Periode großartige neue Gestalten zu 
erfinden vermochte Wenn auch vielleicht, was freilich auch noch nicht 
erwiesen ist, das Exemplar im Braccio nuovo im Vatikan in römischer 
Zeit gearbeitet ist, so ist doch, wie das häufige Vorkommen desselben M0- 
tivs beweist (s. Heydemann, Berichte der Kgl. Sächs. Ges. d. Wiss. 1879), 
die eigentliche Entstehung des Kunstwerkes früher anzusetzen. Dafs der 
Alexandriner bei seiner Schöpfung eine vorhandene Flufsgestalt vor Augen 
gehabt hat. die er ummodelte und mit andern Attributen versah, ist mög- 
lich, aber kaum noch zu entscheiden; immerhin ist an dem Nil so vieles, 
was eben nur für ihn pafst, dafs er auch dann noch als ein Originalwerk 
gelten würde. Vgl. auch Ersilia Caetani Lovatelli „di una antica Vase 
niarniorica coii rappresentanze del Nilo" im Bull. della coinm. arch. munic. 
di Roma VlII (1880), p. 185 H.  Auch Duruy, Gesch. des röm. 
Kaiserreichs, übers. von Hertzberg I, 6, Anm. a, erklärt unsern Nil für eine 
Nlarmornachbildung eines von Augustus aus Agypten mitgebrachten ba- 
saltnen Nil. ' 
74. (S. 141.) Archäologische Untersuchungen auf Samothrake von 
Conze, Hauser und Nieniann; vgl. bes. I, S4 und H7 197- Allfsef- 
deni v. Wilainowitz-ltlöllendorf, Archäol. Ztg..I876, S. 174. _ 
75. (S. 144) In der Iliupersis des Arktinos von _M1lct. Vgl. übrigens 
Robert, Sitzung der archäol. Gesellschaft zu Berlin 1881, 5. Apr. und 
G. Eitner, Jahrb. f. klass. Philol. 1881, S. 17-  76. (S. 144.) Adrian 
YVagnon, der zuletzt die Gruppe in der Revue archäol. 1882, S. 198 H" 
ausführlich behandelt hat, hat dies nicht bemerkt, sonst hätte er nicht 
sagen können „Laokoon fasse die Schlange viel zu weit vom Kopfe, um 
eine wirksame Handlung ausüben zu können". 
77. (S. 145.) Schon O. Jahn hatte an der Originalität unserer 
Laokooustatue gezweifelt; Overb eck, U3, 265 verwirft diesen Zweifel 
nicht und Konrad Lange, Deutsche LiL-Ztg. 1884. S. 996, sagt gerade- 
zu. dafs sie eine aus dem ersten vorchristlichen Jahrhundert stammende 
Umarbeitung sei. Im übrigen vgl. Lessings Laokoon, herausgegeben 
von Blüniner, 2. AuH. 1880, G. Eitn er, "die Künstlerschule zu Rho- 
dos". Wohlau 1880. Progiz, H, v. Brunii, Deutsche Rundschau VIII, 
2, S. 204. 
78. (S. 147.) "Es mag sein, dal's beim ursprünglichen Zustand der 
Gruppen die Verbindung zwischen den Jünglingen und der Dirke eine 
engere war als jetzt, so etwa, dafs das Seil bereits um den Oberleib der letz- 
teren geschlungen war undZethos sie bei den Haaren gepackt haben mochte." 
H. v. Brunn, Iahrb. der Kgl. Preufs. Kunstsammlungen 1884, S. 270. 
79. (S. 148.) Vgl. Welcker, Antike Denkmäler I, S. 360.  8o_ 
(S, 149,) Vgl. Mohnicke, Bonner Jahrbuch LXII, S. 158. 
81. (S. 149.) Diese Namensform hat soeben als die richtige er- 
wiesen E. Hesselmeyer, die Ursprünge der Stadt Pergamog in Klein- 
ggiefL Tübingen 1885, S. 44__46.  82. (S. 150.) Mehrere Gelehrte, 
auch v_ Brunn, ziehen es in Zweifel, _dafs der Gallier sich selbst den 
Tod gegeben habe:  33-  152-) D155 erkannte Adolf Kirchhoff, 
vgl. M. Conze, Sitzungsberichte der Berl. Akad. 1884, S, 7 fi,  84. 
(S- 152-) Die ZCLISZTUPPC Z- B. bestellt aus sechs gröfseren Stücken und 
mehreren kleineren.- 35. (S. 153.) Mehrere Gelehrte haben hier das Vorbild 
für Laokoon sehen wollen, Z. B. Kekule, "Zur Deutung und Zeit- 
liestimmung des Laokoon"; Rayet, „M0numents de Part antique";
        

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