Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Einführung in die antike Kunst
Person:
Menge, Rudolf
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1225504
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1228440
sprechend zur Ausführung gekommen sind, hat unlängst YV. Döfpfeld. 
erwiesen, Vgl. Berl Tageblatt 1885, 327. Beil. und Phil. Anz. 1885, S.46S_ 
 34- (5- 85-) Vgl. R. Borrmann, Untersuchungen am Erechtheion, in den 
Mitteilungen 1881, S. 373 fl.  35. (S. 86.) Zur Chronologie vgl. 
Löschke, "Über den Tod des Pheidias" in den Arnold Schäfer gewid- 
meten "Historischen Untersuchungen".  36. (S, 86.) Vgl. zum Grund- 
rifs des Parthenon: W. Dörp feld, Untersuchungen am Parthenon in den 
Mitteilungen 1881, Heft 3. 
37. (S. 90.) Michaelis, dem wir bei der Besprechung des Parthenon 
vielfach gefolgt sind, hat den rechten, etwas gebeugten Fufs nicht mehr 
gesehen. Auf der Originalphotographie ist er noch in Spuren zu erkennen; 
Carrey hat ihn richtig gezeichnet. 
38. (S. 90.) Vgl. Adolf Michaelis in der Archäolog. Ztg. 1882, 
S. 384,  39. (S. 91.) Vgl. Overbeck, Berichte über die Verhand- 
lungen der Kgl. Sächs. Ges. der Wiss. 1880, S. 42 fl.  40. (S. 91.) 
Vgl. Petersen, die Kunst des Pheidias, S. 114.  41. (S. 92.) So nach 
Ovcrbeck. Zu den folgenden WVorten vgl. E. Curtius in Westermanxis 
Monatsheften 1881, Heft 302.  42. (S. 93.) Vgl. Overb eck, Berichte 
der Kgl. Sächs. Ges. d. Wiss. 1879, S. 72 H. Ferner A. Trendelen- 
burg, Archäol. Ztg. 1880, S. 130. Zu der ganzen Komposition s. auch 
I. de Witte in den Monuments Grecs 1875, Nr. 4. 
43. (S. 96.) Flasch "zum Parthenonfries", Würzburg 1877, S. 83 H. 
hat gewifs Recht, wenn er in der Mittelgruppe des Ostfrieses nicht ,.die 
Übergabe eines Gewandes von Seiten des Knaben an den Mann sieht", 
aber mit Flasch u, a. zu sehen, dafs der Mann (S. 92) „dem Knaben 
ein Gewandstück überläfst, das er eben zusammengelegt hat", bin ich 
eben so wenig imstande. Ich bin daher der herkömmlichen Deutung 
dieser Scene im wesentlichen treu geblieben und meine, wer einmal in 
den Friesbildern eine Darstellung des Panathenäischen F estzuges erkennt. 
der mufs erwarten, dafs in der Mitte das einen Platz lindet, was für 
den Zug besonders charakteristisch ist, das ist der dargebrachte Peplos 
(vgl. E, Petersen, die Kunst des Pheidias S. 30 11., 245 fl., 304  
nicht aber eine Garderobescene. Für die Überreichung des Peplos spricht 
sich auch aus Carl Robert, "Bild und Lied" im 5. Heft der Philol. 
Untersuchungen, herausgegeben von Kiefsling u. v. Wilamowitz-Möllendorf. 
44. (S. 97.) In der Erklärung der Göttergestalteil stimmen wir Flasch 
bei, wenn wir auch nicht überall im einzelnen einverstanden sind. So 
können wir in der Stellung des behaglich zuriickgelehnten Hermes durch- 
aus nicht erkennen (S. 3), dafs „der Götterbote sich nur zu kurzer Rast 
hier niedergelassen habe, vorbereitet, jeden Augenblick wieder aufzubrechen. 
Eben noch scheint der Gott von einer gemachten Reise aufzuatmen, und 
doch ist er auch schon gerüstet, auf einen Wink eine neue anzutreten". 
Diese Worte passen besser auf die Bronzestatuc des Hermes in Neapel 
(Vgl- Taf. 21, Fig 8).  F. v. Duhn macht es in der Arch. Ztg. 1885 
3- 102 fl, sehr wahrscheinlich, dafs der von uns so genannte Poseidon 
C111 Asklepios sei, die Peitho aber eine Themis; doch fügt er S. 167 
Selbst hinzu, dafs nach einer Untersuchung der Originalplatte durch Herrn 
DT- HCTZCg gegen Stab (des Asklepios) sowohl wie gegen Dreizack die 
festgeschlossene Hand spreche, 
45- (S- 93.) Die Zeichnung bei Michaelis und ebenso deren Nach- 
bildung bei Flasch ist ungenau und daher auch die Deutung der Haltung 
falsch. Dafs das bis auf die Erde reichende Bein der Göttin das linke 
ist, sagt illlCh P1215611; Unrecht aber hat er, wenn er (S. I0) VOR BÖtÜChers 
Ansicht auch die Behauptung bestreitet, dafs das rechte Bein über das 
linke gekreuzt sei. Die Linie unten am Sessel abwärts, welche der
        

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