Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Einführung in die antike Kunst
Person:
Menge, Rudolf
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1225504
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1227756
ABSCHNITT. 
DRITTER 
Die 
Kunst 
bei 
den 
Römern. 
{nter der gemeinschaftlichen Bezeichnung „die Kunst 
  bei den Römern" fassen wir zusammen: 
 I) dre etruskisch-altitalische Kunst; 
  2) die Kunst in Rom bis gegen Ende der Republik; 
3) die Kunst unter Kaiser Augustus;  
4) die Kunst unter den übrigen römischen Kaisern. 
ERSTES 
KAPITEL. 
Die 
etruskisch-altitalische 
Kunst. 
 Die älteste Kunstübung in Rom, von der nur geringe 
Überreste erhalten sind, steht so sehr unter etruskischem Ein- 
flufs, dal's es unmöglich ist, die Grenze zwischen Etruskisch 
und Römisch mit Bestimmtheit zu ziehen. Wir dürfen 
und müssen also etruskische Kunstwerke heranziehen, wenn 
wir uns anschauliche Vorstellungen von der ältesten römischen 
Kunst schaffen Wollen 1). 
Taf. 24, Fig. 1 und 2 stellen Grundrifs und Vorderan- 
sicht des etruskischen Tempels dar; nicht eines bestimin- 
ten, denn es ist keiner erhalten, sondern nach einer von Sem- 
per entworfenen Restauration, die auf den Angaben des 
römischen, unter Kaiser Augustus lebenden Architekten Vitru- 
vius beruht. Wiewohl eine geWiSSC Ahlllißllkeit mit dem grie- 
chischen Tempel nicht verkannt werden kann, sofern sich 
auch hier Cella mit Säulenhalle und Giebeldach findet, so 
ist doch der Unterschied ein wesentlicher. Zunächst erhebt 
sich der etruskische Tempel Um Vlele Stufen über den Erd-
        

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