Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Einführung in die antike Kunst
Person:
Menge, Rudolf
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1225504
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1225943
VI 
der 
Aus 
Vorrede zur 
ersten Auflage. 
Die Grundsätze, die für die Auswahl der einzelnen 
Kunstdenkmäler leitend waren, sind von mir ausführ- 
licher dargelegt in einem Aufsatze: nDer Kunstunterricht 
im Gymnasiumu (in Separatabdruck erschienen, Langen- 
salza 1880). Es kommt vor allem darauf an, solche 
Kunstwerke vorzuführen, die ästhetisch und sachlich be- 
sonders interessant sind, möglichst den ganzen Umfang 
des Kreises der Kunstobjekte zeigen, die verschiedenen 
Darstellungsformen veranschaulichen und zu dem übrigen 
Unterrichtsstoffe in naher Beziehung stehen. Auf dem 
Gebiete der Architektur schien es richtig, von der An- 
schauung bestimmter Denkmäler auszugehen und dann 
erst die Einzelheiten folgen zu lassen. Wir glaubten von 
diesen reichliche Abbildungen geben zu sollen, da eine 
klare Vorstellung vom Ganzen nicht möglich ist ohne 
genaue Anschauung der einzelnen Teile. 
Der Text ist in seiner Fassung für die Schüler 
oberer Klassen höherer Lehranstalten berechnet; er ist 
also frei von allem gelehrten Beiwerk, so dafs er auch 
für weitere Kreise, die durch Selbststudium sich mit den 
Werken der antiken Kunst bekannt machen wollen, wohl 
leicht verständlich ist.  
Der Text bietet im wesentlichen eine Beschreibung 
der mitgeteilten Abbildungen. Er weist in der Regel im 
Beginn der einzelnen Abschnitte auf die Vorbedingungen 
hin, unter denen die Kunst sich in den betreffenden 
Ländern und Perioden entwickelte, schildert hierauf die 
einzelnen Kunstwerke und sammelt dann in Rückblicken 
die auf Grund der Anschauungen gewonnenen Resultate. 
Eingestreut sind Bemerkungen aus der Kunstlehre und 
über die berühmtesten unter den hervorragenden Künst- 
lern. Die Besprechung der Bilder ist verschiedenartig. 
Bald ist, je nach Bedürfnis, eine Vorbereitung vorausge- 
schickt, bald nicht. Nachdem das Bild kurz dargeboten 
ist, findet eine eingehendere Betrachtung desselben statt, 
an die sich dann bei den bedeutenderen eine Würdigung 
anschliefst, welche die Stellung des einzelnen Werkes
        

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