Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Malerei
Person:
Zola, Emile Helferich, Herman
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1222543
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1223663
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Die Färbung hat, das Klingendste auslassend"), eine 
fast sanfte Harmonie, während die Richtigkeit der 
Töne und die Grosszügigkeit der Behandlung derart 
sind, dass die Pläne des Bildes sich deutlich ab- 
setzen und jede Einzelheit ein überraschendes 
Relief empfängt. Wenn ich die Augen schliesse, 
sehe ich die energischen Bilder wieder vor mir, 
die als eine Masse wirken, für die Ewigkeit ge- 
macht und real bis zur Wahrheit. Courbet gehört 
zur Familie Derer, die da Fleisch malen.  
Man kann mich sicher nicht anklagen, dass ich 
das Lob dem Meister spärlich zumesse! Ich liebe 
ihn in seiner Gewalt und Persönlichkeit. 
Ich darf ihm die Menge zeigen, die sich um 
seine Bilder sammelt und darf ihm sagen: 
Nimm dich in Acht, du wirst Gemeingut der 
öffentlichen Bewunderung. Ich weiss wohl, dass 
eines Tages deine Apotheose kommen wird. Doch 
an deiner Stelle würde ich mich ärgern, wenn ich 
in dem Moment gefeiert würde, in dem meine 
Hand schwach geworden ist und ich nicht das Bild 
aus meinem Innern gegraben habe, um mich in meiner 
Natur, ohne Schonung und Konzessionen zu geben. 
Ich leugne nicht, dass die „Frau mit dem 
Papagei" eine solide Malerei ist, von sehr guter 
 "Sourde", "taub" nennt Zola die Färbung in 
für den Übersetzer nicht erreichbaren Weise. 
einer
        

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