Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Malerei
Person:
Zola, Emile Helferich, Herman
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1222543
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1223625
Die 
Niederlagen. 
Am 
Mai. 
In diesem Augenblick spielt sich ein wunder- 
bares Lustspiel im Salon gegenüber den Ge- 
mälden von Courbet ab. Was ich am merkwürdigsten, 
selbst vom Standpunkt der Kunst linde, sind nicht 
immer die Künstler, sondern häufig die Zuschauer, 
die mit einem einzigen Wort, einer einfachen Geste 
naiv eingestehen, woran wir auf künstlerischem Ge- 
biete sind. Es ist manchmal gut, die Menge zu 
befragen. 
Dieses Jahr wird beliebt, dass die Bilder von 
Courbet reizend sind. Man findet Courbets Land- 
schaft zart und seine Frauenstudie ganz vortreff- 
lich. Ich habe Leute in Entzücken geraten sehen, 
die bis dahin sich hart gegenüber dem Meister 
von Ornans geäussert hatten. Das hat mir Miss- 
trauen eingeflösst. Ich mag mir gerne die Dinge 
erklären und begriff diesen plötzlichen Sprung der 
öffentlichen Meinung nicht gleich. 
Aber alles ist erklärt worden, als ich die 
Bilder in grösserer Nähe ansah. Ich hab's gesagt, 
die grosse Feindin ist die Persönlichkeit, der selt-
        

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