Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Malerei
Person:
Zola, Emile Helferich, Herman
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1222543
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1223589
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ihrer Küche 
kommt vom 
auf die Erde 
wesen, weil er ein Dienstmädchen in 
darstellte. Das gute dicke Mädchen 
Markte zurück und hat ihre Einkäufe 
gelegt. Sie ist mit einem roten Rock bekleidet 
und lehnt sich an die Mauer, indem sie ihre Arme, 
die gebräunt sind, und ihr dickes Antlitz zeigt. 
Ich kann nichts Wirkliches darin sehen, denn 
dieses Dienstmädchen ist aus Holz und so gut an 
die Mauer geheftet, dass nichts sie von ihr los- 
reissen könnte. Die Gegenstände verhalten sich 
anders in der Natur, unter freiem Lichte. Die 
Küchen sind in der Regel voll Luft und die Sachen 
nehmen demgemäss nicht eine so gekochte und 
gebratene Farbe an. Und dann sind in der Wirk- 
lichkeit die Fleckengegensätze kräftig, wie abgedämpft 
sie auch sein mögen; alles steht nicht auf dem- 
selben Plan: die Wahrheit ist brutaler und ener- 
gischer als bei Vollon. 
Malt Rosen, aber malt sie 
euch einen Realisten nennt. 
lebendig, 
WGIIU 
ihr 
Bonvin scheint mir gleichfalls nur ein 
nischer Liebhaber der Wahrheit zu sein. 
plato- 
Seine 
Gegenstände sind dem wirklichen Leben entnommen, 
aber die Art, wie er die Wirklichkeit behandelt, 
könnte ebensowohl angewendet werden, wenn die 
Träume gewisser Modemaler behandelt werden sollen. 
Es ist, ich weiss nicht was für eine Trockenheit
        

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