Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Malerei
Person:
Zola, Emile Helferich, Herman
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1222543
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1223443
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lustig machen, indem sie ohne Scham Leinwände 
ausstellen, welche ihren Materialwert verloren haben, 
seit sie mit Gelb und Rot befleckt sind. Hätte die 
Menge 
wüsste 
eine starke künstlerische Erziehung erhalten, 
sie die individuellen und neuen Talente 
herauszufinden und zu bewundern, ich versichre 
euch, der Salon würde ein Ort des allgemeinen 
Vergnügens sein, denn die Besucher könnten nicht 
zwei Säle durcheilen, ohne sich krank zu lachen. 
Was wunderbar komisch in der Ausstellung ist, 
das sind all die banalen und unverschämten Werke, 
die sich zur Schau stellen, ihr Elend und ihre 
Dummheit zeigen. 
Für einen uninteressierten Beobachter war es ein 
herzzerreissendes Schauspiel, diese dummen Zu- 
sammenrottungen vor den Bildern Manets zu sehen. 
lch hörte dort nicht wenig alberne Bemerkungen. 
Ich sagte mir: Werden wir denn immer solche 
Kinder bleiben und immer uns verpflichtet glauben, 
„Esprit" zu haben? Da sind Kerle, die mit 
offenem Munde lachen, ohne zu wissen weswegen, 
nur weil sie in ihren Gewohnheiten und Glaubens- 
sätzen gestört sind. Sie finden das komisch und sie 
lachen. Sie lachen, wie wenn ein Buckliger über 
Jemanden lachen würde, der keinen Buckel hat. 
Ich 
gangen. 
zu 
ist 
bin nur einmal 
Der Künstler 
Manet ins Atelier ge- 
von mittlerer Grösse,
        

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