Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Malerei
Person:
Zola, Emile Helferich, Herman
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1222543
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1223437
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Da Niemand das sagt, werde ich es sagen, ich, 
ich werde es schreien. Ich bin so sicher, dass 
Manet einer der {Meister von morgen sein wird, 
dass ich glaube, ich machte ein gutes Geschäft, 
wenn ich heute, falls ich das Vermögen hätte, alle 
seine Bilder kaufte. In fünfzig Jahren werden sie 
fünfzehn- oder zwanzigmal teurer sein, und Bilder 
von gewissen anderen Malern, die heute vierzig- 
tausend Francs kosten, werden dann keine vierzig 
Francs mehr wert sein. 
Man braucht dabei nicht viel Verstand, um 
derartige Ereignisse zu prophezeien. 
Auf der einen Seite hat man die Erfolge der 
Mode, der Salons, der Koterieen; Künstler, die sich 
eine kleine Spezialität schaffen, eine vorübergehende 
Neigung der Menge exploitieren; träumende und 
elegante Herrschaften, die mit der Spitze ihrer 
Pinsel Bilder von einem Teint malen, den einige 
Regentropfen auslöschen würden. 
Auf der andern Seite hat man im Gegenteil 
einen Menschen, der direkt die Natur ergreift, die 
ganze Kunst wieder in Frage stellt und ver- 
sucht, aus sich heraus zu schaffen und nichts von 
seiner Persönlichkeit geheim zu halten. Glaubt 
ihr, dass die mit einer mächtigen und überzeugten 
Hand gemalten Gemälde nicht solider sind als die 
lächerlichen Bilderbogen? 
Wir wollen mit eurer Erlaubnis über die Leute 
lachen, 
welche 
sich 
über 
sich 
und 
übers 
Publikum
        

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