Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Malerei
Person:
Zola, Emile Helferich, Herman
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1222543
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1223271
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über jede Umdrehung machen. Der Aussenstehende 
Sieht nur, dass ein Resultat erreicht ist; der Beob- 
achter erkennt aber die Reibungen, das Hin- und 
Herziehen, die Stösse, durch die die Maschine er- 
schüttert wird. 
Wollen wir die Maschine von neuem aufziehen 
und etwas arbeiten lassen? Wir müssen vorsichtig 
die Räder nehmen, die kleinen und die grossen, 
diejenigen, die sich nach links drehen und die, die 
nach rechts gehen; wir müssen sie in Stand setzen. 
Sehen wir die Arbeit an. Die Maschine knarrt 
manchmal, einige Teile sind so hartnäckig, nur nach 
ihrer eignen Weise gehen zu wollen. Doch im 
Ganzen glückt die Geschichte einigermassen. Wenn 
nicht alle Räder durch die eine Triebfeder gehen 
wollen, so kommen sie doch dazu, sich eins ins 
andre einzuhängen und gemeinsam am gleichen 
Geschäft mitzuwirken. 
Es giebt die guten Kerle, die Bilder aufnehmen 
und ablehnen und dabei gleichgültig bleiben; es giebt 
die zum Erfolge Gelangten, die jenseits der Kämpfe 
sind; es giebt die der Vergangenheit zuzählenden 
Künstler, die ihrem Glauben anhängen und alles 
Neue leugnen; es giebt endlich die Künstler der 
Gegenwart, deren kleines Manierchen sein kleines 
Gewinnchen trägt und die nun diesen Erfolg zwischen 
ihren Zähnen halten und jeden Kollegen knurrend 
bedrohen, der sich nähert. 
Das erlangte Resultat kennt man: die leeren
        

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