Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Malerei
Person:
Zola, Emile Helferich, Herman
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1222543
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1223206
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Pforte geöffnet und 
schlossen werden. 
den 
daneben 
Stehenden 
VET- 
Wie diese Richter ihre Aufgabe auffassen, 
weiss ich nicht. Sie machen sich über die Wahr- 
heit und Gerechtigkeit wirklich lustig. Für mich 
ist ein Salon nie etwas anderes als die Feststellung 
der künstlerischen Bewegung. Ganz Frankreich, 
sowohl Die, die weiss sehen, als auch Die, die 
schwarz sehen, schickt seine Bilder, damit das 
Publikum erfährt: „S0 weit sind wir, der Geist 
schreitet und wir schreiten; hier sind die Wahr- 
heiten, die wir seit einem Jahr erworben zu haben 
glauben." Hier hingegen sind Menschen, die 
zwischen die Künstler und das Publikum gestellt 
sind. Kraft ihrer allmächtigen Autorität zeigen sie 
nichts als ein Drittel, als ein Viertel der Wahrheit; 
sie amputieren die Kunst und zeigen der Menge 
ihren nicht mehr vollständigen Leichnam. 
Sie sollen es wissen: sie sind nur da, um die 
Mittelmässigkeiten und die Nichtigkeiten zurück- 
zuweisen. Es ist ihnen verboten, das Lebende 
und Individuelle anzutasten. Mögen sie, wenn sie 
wollen  es ist ihr Auftrag  die Akte der 
Schüler der Akademie zurückweisen, Arbeiten, die 
die Bastardschüler von Bastardmeistern gemacht 
haben. Aber sie sollen mit Respekt die freien 
Künstler aufnehmen, Diejenigen, die draussen leben,
        

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