Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Malerei
Person:
Zola, Emile Helferich, Herman
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1222543
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1222936
wie Manet sich begnügt, richtige Töne zu sehen 
und sie danach nebeneinander auf die Leinwand zu 
bringen. Manets Gemälde steigen vor dem Auge 
des Lesers auf. 
In der Würdigung Manets verband Zola das 
Talent eines Sachwalters, der eine Angelegenheit 
zu wirksamer Darstellung bringt, mit der Pflicht- 
treue, die Jemand hat, der ein Inventar aufnimmt und 
kein Detail unberücksichtigt lassen will  einer 
Treue, die vielleicht bei so viel Talent noch höher 
einzuschätzen ist als die Anwendung des Talentes. 
In seiner Ausdrucksweise hat Zola etwas fort- 
laufend Kompaktes, es ist eine Sprache ohne sprach- 
künstlerische Berechnung; sie ist bürgerlich. Sie 
scheut sich nicht vor einfachen Wendungen, wenn 
diese sich einstellen, nicht vor dem nächstliegenden 
Wort, wenn es kräftig ist. Man würde bei den 
Goncourts mehr Finesse finden, man empfängt bei 
Zola eine deutlichere Vorstellung. 
Und Der bewundert Zola vielleicht am meisten, 
der die Unterschiede kennt, die Zolas und Manets 
Temperamente getrennt haben. 
keins 
Unter Zolas Worten über die Kunst ist keins 
so berühmt geworden wie sein: 
„Ein Kunstwerk ist ein Winkel der Schöpfung, 
gesehen durch ein Temperament." 
Dieser Ausspruch passte für Manets Gemälde, 
ist
        

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