Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Malerei
Person:
Zola, Emile Helferich, Herman
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1222543
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1224496
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verrückten Ländern von grauen Morgendämmerungen 
und russigen Abenddämmerungen sich bewegen! 
Ü, das grässliche Volk bringt zum Ekel und zum 
Erbrechen!  
Glücklicherweise glaube ich schon, dass diese 
Maskerade der ganzen Welt widerlich wird und es 
Scheint mir, dass die gegenwärtigen Salons schon 
viel weniger von den übelriechenden Lilien auf- 
weisen, die in den Sumpfniederungen des falschen 
zeitgenössischen Mysticismus gewachsen sind. 
Und das ist also die Bilanz dieser letzten 
dreissig Jahre. Puvis de Chavannes ist gross ge- 
worden in seiner einsamen Anstrengung als reiner 
Künstler. Neben ihm könnte man zwanzig Künstler 
von grossem Verdienst aufführen: Alfred Stevens, 
der gleichfalls die Meisterschaft durch seine so 
feine und wahre Aufrichtigkeit erobert hat; Detaille, 
der von einer bewundernswerten Präcision und 
Genauigkeit ist; Roll, der Maler mit grossen Ab- 
Sichten, der die Mengen und weiträumigen Aus- 
blicke sonnig malt. Ich nenne diese, ich sollte 
andere nennen, denn niemals vielleicht hat man 
verdienstvollere Versuche in allen Richtungen ge- 
macht. Aber es muss wohl gesagt sein, kein grosser 
Maler hat sich offenbart, kein Ingres, kein Delacroix, 
kein Courbet.
        

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