Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Malerei
Person:
Zola, Emile Helferich, Herman
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1222543
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1224243
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erklärtesten Feinde seines Talentes geben zu, 
dass Manet unbelebte Dinge gut malt. Dies ist ein 
erster Schritt. Ich habe unter diesen Stilleben 
besonders ein prachtvolles Päonienbouquet (eine 
„Blumenvase") sowie ein Bild, das „ein Frühstück" 
betitelt ist, bewundert  sie bleiben in meinem 
Gedächtnis neben der "Olympia" haften. Übrigens 
muss der Künstler nach dem Mechanismus seines 
Talents, dessen Räderwerk ich zu erklären versucht 
habe, notwendigerweise mit grosser Kraft eine 
Gruppe unbelebter Objekte wiedergeben können. 
So ist das Werk von Edouard Manet, so das 
Ensemble, das das Publikum, hoffe ich, in einem 
der Säle der Weltausstellung richten wird. Ich 
kann nicht denken, dass die Menge blind und 
ironisch vor dem harmonischen und vollständigen 
Ganzen bleiben werde, dessen Teile ich soeben in 
Kürze studiert habe. Es wird dort eine so originale, 
so menschliche Offenbarung zu sehen sein, dass 
die Wahrheit endlich siegreich werden muss. Möge 
das Publikum sich gesagt sein lassen, dass diese 
Bilder nur sechs Jahre Anstrengung bedeuten und 
dass der Künstler erst dreiunddreissigjahre alt ist. 
Die Zukunft gehört ihm; ich selber noch nicht 
einmal schliesse ihn in die Gegenwart ein.
        

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