Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Malerei
Person:
Zola, Emile Helferich, Herman
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1222543
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1222894
einem heftigen Ausruf wie einem kurzen Peitschen- 
knall, einem entgegenstürzenden Lavastrom abge- 
schlossen wird  das ist unvergesslich. Wenn 
hernach die selbstbewusste Unterschrift kommt, 
ahnt man, dass sich hier eine Kraft meldet, die 
emporsteigen und sich behaupten wird. 
Zolas Selbständigkeit, seine Wahrheitsliebe 
(die die Frucht dieses Selbständigkeitsgefühls ist) 
sind wundervoll. In einem der Aufsätze teilt er 
mit leidenschaftlicher Wucht  F. Millet und Th. 
Rousseau Stösse aus und bemerkt am Ende, ein 
Freund hätte ihm gesagt, so dürfe er nicht schreiben, 
als Koterie müsse man zusammenstehn, seiner 
Partei nützlich sein, für die Gruppe nichts als Lob 
haben: „ich habe mich deshalb beeilt, diese 
Zeilen zu schreiben", sagt Zola. 
Einer anderen Gefahr, die vielleicht im fran- 
zösischen Journalismus häulig ist, entgeht Zola 
weniger: dem Berauschtwerden durch die eigene 
Leistung. Es kommt vor, dass er sich durch seine 
Beredsamkeit hinreissen lässt. Gegenüber seinem 
Temperamente hält er nicht so leicht Stand wie 
gegenüber den Ansprüchen von Parteigenossen. Er 
kann in einen Taumel geraten. 
Einmal giebt er dem Kummer Ausdruck, zu 
dem ihn die Entrüstungsrufe veranlassten, die vom
        

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