Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Malerei
Person:
Zola, Emile Helferich, Herman
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1222543
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1224133
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die richtigen und mächtigen Flecke der "Olympia" 
den gesuchten und engen Feinheiten des „Kindes 
mit dem Degen" vor. 
Aber von jetzt an habe ich nur noch von 
solchen Bildern zu sprechen, die mir das Fleisch 
und Blut Edouards Manets zu sein scheinen. Zu 
Anfang kommen die Bilder, die im Jahr 1863 bei 
Martinet auf dem Boulevard des Italiens einen 
wirklichen Auflauf verursachten. Pfeifen und Hohn- 
gelächter kündigten, wie es Brauch ist, an, dass 
ein neuer Originaler Künstler sich offenbart habe. 
Die Zahl der damals ausgestellten Bilder war vier- 
zehn. Acht von ihnen werden wir in der Welt- 
ausstellung wieder finden: den „alten Musiker", 
den „Leser", die "Gitanos", einen "Strassenjungen", 
„Lola de Valence", die "Strassensängerin", das 
vspanische Ballet" und die „Musik in den Tuilerien". 
Die vier ersten der Reihe citiere ich nur. 
„Lola de Valence" ist durch den Vierzeiler von 
Charles Baudelaire berühmt, der ebenso ausgezischt 
und übel behandelt wurde wie das Gemälde selbst: 
Entre tant de beautäs que partout on peut voir 
Je comprends bien, amis, que le däsir balance, 
Mais on voit scintiller dans Lola de Valence 
Le Charme inattendu d'un bijou rose et noir. 
Ich beabsichtige nicht, zur Verteidigung dieser 
Verse beizutragen und sage nur, dass sie für 
mich das Verdienst haben, ein gereimtes Urteil 
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