Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Malerei
Person:
Zola, Emile Helferich, Herman
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1222543
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1224105
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Er hatte sie in seinem Atelier zusammengestellt, 
um die Wirkung beurteilen zu können, das sie auf 
der Weltausstellung machen würden. 
Ich hoffe sehr, sie auf dem Champ de Mars 
im nächsten Mai wiederzufinden, und rechne darauf, 
dass sie in dauernder und solider Art den Ruf des 
Künstlers befestigen werden. Es handelt sich nicht 
mehr um zwei oder drei Arbeiten, es handelt sich 
um dreissig Arbeiten wenigstens, um sechs Jahre 
voller Arbeit und Talent. Man kann dem von der 
Menge Besiegten nicht die glänzende Revanche 
versagen, aus der er als Sieger hervorgehen muss. 
Die Richter werden begreifen, dass es thöricht sein 
würde, bei der sich vorbereitenden Feier eine der 
originalsten und aufrichtigsten Seiten der zeitge- 
nössischen Kunst verborgen zu halten. Hier würde 
der Refus eine Tötung, ein offizielles Mordver- 
brechen sein. 
Dann möchte ich die Ungläubigen bei der Hand 
nehmen und sie vor die Bilder von Edouard Manet 
führen. „Seht und urteilt," würde ich sagen, „das 
ist der groteske Mensch, der unpopuläre Maler. 
Er hat sechs Jahre gearbeitet und hier ist sein 
Werk. Lacht ihr noch? Findet ihr es noch immer 
komisch? Nicht wahr, ihr fangt an, zu fühlen, dass 
andere Dinge als eine schwarze Katze in diesem 
Talent sind? Das Ganze ist etwas Geschlossenes 
und Vollständiges, es dehnt sich breit aus in seiner 
Aufrichtigkeit und Kraft; in jedem Bilde hat die
        

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