Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Malerei
Person:
Zola, Emile Helferich, Herman
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1222543
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1222871
ganz zu versagen, in dem Beifall bestimmter Zirkel 
kund, so wuchs Zolas Widerwille nur noch. Dieser 
Widerwille verschont selbst den Freund nicht; er 
lässt ihn im Jahre 1896 von Paul Cezanne _ dem 
Freunde der Vorrede  als von einem „grossen ge- 
scheiterten Maler" reden. Zolas Ziel ist Universali- 
tät des Erfolges. Gefühle, wie ein Gesunder sie beim 
Leidenden hat, hegt er gegenüber „unvollständigen, 
wenn auch begabten" Künstlern. Worte wie „macht- 
voll", „kräftig", „schalfen", „in die Welt setzen" 
kehren in seiner Schreibgewohnheit immer von 
neuem wieder. 
lII. 
Zolais Stellung zum Publikum: Es giebt Künstler, 
welche das Publikum sehen, es giebt Künstler, 
welche es nicht sehen. Zola gehört zu denen, die 
das Publikum sehen. 
Bei einem Leitsatz, den er ausspricht, sagt 
er: „das ist ein schweres Geständnis, das mir die 
Menge macht." Er sagt ferner: „ich will, dass 
kein Missverständnis zwischen mir und der Menge 
sei." Man wird daran gehen müssen, von Zolas 
Selbstgefühl zu sprechen. 
Bereits zu der Zeit, als Zola anfing, war es 
enorm, von einer spassig wirkenden Grösse  von 
einem den Spass ausschliessenden Ernst vielmehr, 
von einer Schwere, der nur noch seine Naivetät 
gleichkam. Beschreibt er einen Gegenstand, so
        

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