Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Malerei
Person:
Zola, Emile Helferich, Herman
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1222543
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1222860
„Und nach einer so harten Arbeit sagten wir 
uns, dass es ausserhalb des machtvollen und per- 
sönlichen Lebens nichts als Lüge und Dummheit giebt  
Zugleich häufen sich Sätze wie: „mein Fleisch 
und mein Blut" . . . „malt nach eurem Herzen 
und eurem Fleische" . . . "unser Herz und 
unser Fleisch durchdrungen" . . . „sich selber 
überliefern mit Herz und mit Fleisch" . . . 
„kräftig denken" . . . „eine vernichtende 
Logik" . . . 
Sehr bezeichnend ist sein Ausdruck: „wenige 
Seiten." 
Wenige Seiten sind für ihn Alles. Schreibt 
er auch noch so lang, er nennt es: „diese wenigen 
Seiten". Seiten, welche alles ausschöpfen, nennt 
er: „diese wenigen, zu kurzen Seiten". Seine Feder 
kann sich nicht genug thun; der Schreiber bedauert 
es, wenn er einhalten muss, wie es der Südländer 
bedauert, wenn er nicht mehr redet. 
Doch bemerkt man, dass der Leser durch die 
ständigen Wiederholungen zu der Überzeugung von 
der Richtigkeit der Ansichten gebracht wird, dass 
die Dinge klarer werden und die Sprache mächtig ist. 
In einigem Zusammenhang mit Zolas Gesund- 
heit steht, dass er eine Abneigung gegen Künstler 
empfand, deren Werke etwas Fragwürdiges hatten. 
That sich die Wirkung solcher Künstler, anstatt
        

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