Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Malerei
Person:
Zola, Emile Helferich, Herman
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1222543
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1223924
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horsaim. Nach der Arbeit geniesst er die ruhigen 
Freuden des modernen Bürgers, geht in Gesell- 
schaften und führt das Leben eines jeden, nur 
mit dem Unterschiede, dass er vielleicht noch 
friedlicher und noch besser erzogen ist, als die 
Andern. 
Ich musste wahrhaftig dieses niederschreiben, 
ehe ich von Edouard Manet dem Künstler spreche. 
jetzt fühle ich mich besser gestimmt, um das vor- 
zubringen, was ich für die Wahrheit halte. Ich 
hoffe, dass man jetzt aufhören wird, Den, dessen 
Physiognomie ich in einigen Zügen gezeichnet habe, 
als zerlumpten Farbenkleckser zu behandeln, und 
dass man für die selbstlosen Urteile, die ich gegen- 
über einem überzeugten und aufrichtigen Künstler 
fällen werde, eine höfliche Aufmerksamkeit be- 
kunden wird. Ich bin überzeugt, dass das Profil 
des wirklichen Edouard Manet viele Leute über- 
raschen wird; von jetzt ab wird man weniger mit 
grobem Lachen, mehr mit höflicher Aufmerksamkeit 
Manet studieren. Die Frage wird von nun an so 
gestellt werden: Manet malt zweifelsohne auf eine 
naive Art; und jetzt handelt es sich nur darum, zu 
wissen, ob er talentvoll malt oder sich irrt. 
Nicht prinzipiell möchte ich behaupten, dass 
der Misserfolg eines Schülers, der der Führung 
eines Lehrers gehorcht, das Zeichen einer originalen 
Begabung ist und daraus ein Argument für Edouard 
Manet während seines Aufenthalts bei Thomas
        

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