Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Malerei
Person:
Zola, Emile Helferich, Herman
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1222543
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1223771
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behauptet, dass ich der Priester einer neuen Religion 
wäre. Welcher Religion, wenn ich bitten darf? 
Derjenigen, die alle unabhängigen und persönlichen 
Talente zu Göttern hat? Ja, ich habe die Religion 
der freien Bethätigung des Menschen. Ja, ich ver- 
irre mich nicht in die tausend Beschränkungen der 
Kritik und gehe geradeaus zum Leben und zur 
Wahrheit hin. ja, ich gäbe tausend geschickte und 
mittelmässige Arbeiten für eine schlechte Arbeit, 
wenn ich in ihr nur einen neuen und mächtigen 
Accent erkenne! 
Ich verteidigte Manet, wie ich in meinem Leben 
jede offene Persönlichkeit verteidigen werde, sobald 
sie angegriffen wird. Ich werde immer in der 
Partei der Besiegten stehen. Es giebt einen sicht- 
baren Kampf zwischen den unzähmbaren Tempera- 
menten und der Menge. Ich bin für die Tempera- 
mente und greife die Menge an. 
So ist mein Prozess gerichtet und ich werde. 
verurteilt. 
Das kolossale Unrecht habe ich begangen, 
nicht Dubulfe zu bewundern nach Courbet  das 
ZU 
kolossale Unrecht, einer unversöhnlichen Logik zu 
gehorchen. 
Ich habe die straffällige Kindlichkeit gehabt, 
mit Ekel die Fadheiten des Tages herunterzuwürgen 
und Macht und Originalität von einem Werke zu 
verlangen. 
Ich habe gelästert, als ich behauptete, dass die
        

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