Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Malerei
Person:
Zola, Emile Helferich, Herman
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1222543
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1223760
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suche, ist ein Mensch und 
Und ferner: Die Kunst ist 
nicht ein Gemälde. 
aus zwei Elementen 
zusammengesetzt: die Natur, die das feststehende 
Element ist, und der Mensch, der das sich ver- 
ändernde Element ist; arbeitet wahr, so applaudiere 
ich; arbeitet persönlich, so applaudiere ich stärker. 
Und ferner: Ich habe mehr Interesse für das Leben 
als 
für. 
die 
Kunst. 
Gegenüber solchen Erklärungen glaubte ich, 
man würde meine Haltung begreifen. Ich sagte, 
dass allein die Persönlichkeit ein Werk leben lässt, 
ich suchte Menschen, überzeugt, dass jede Leinwand, 
die nicht von Temperament erfüllt ist, tot ist. Habt 
Ihr euch je gefragt, in welchen Dachkammern die 
tausende von Bildern schlafen würden, die durch 
den Ausstellungspalast hindurchgingen? 
Ich pfeife auf die französische Schule. Ich 
habe keine Traditionen. Ich diskutiere nicht über 
den Zipfel einer Draperie, über die Haltung eines 
Gliedes oder über den Ausdruck eines Gesichtes. 
Ich verstehe nicht, was man unter einem Fehler 
oder einem Vorzug begreift. Ich glaube, dass das 
Werk eines Meisters ein Ganzes ist, dessen Teile 
sich halten müssen, der Ausdruck eines Herzens 
und eines Fleisches. Ihr könnt nichts ändern; ihr 
könnt nur konstatieren und eine Seite des mensch- 
lichen Genies betrachten, einen Ausdruck des 
Menschen. 
Mein Lob für Manet hat alles verdorben. Man
        

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