Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die vier Elemente der Baukunst
Person:
Semper, Gottfried
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1216431
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1217218
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Wie 
88 
nun kommen 
mochte, 
ob 
die herrlichen Län- 
der Kleinasiens und Griechenlands noch mit jenen Erd- 
mächten zu ringen hatten (deren gewaltige Spuren dort 
von ihrer bis in späteren Perioden fortdauernden Thätig- 
keit zeugen), während in den Ebenen Assyriens und 
Aegyptens schon dichte Bevölkerungen sich zu Staaten 
geordnet hatten, oder ob der sie bedeckende Humus, die 
Ueberreste so vieler alter uns unbekannter Culturzu- 
Stände, die sich dort Enden, gerade Zeugniss dafür able- 
gen, dass sie eines der frühesten Sitze des Menschenge- 
schlechtes a") und der sncqessive Kampfpreis begehrender 
Eindringlinge waren,  die Thatsache steht fest, dass 
die verschiedensten Bestandtheile älterer Civilisationszu- 
stände sich hier durchkreuzten und ablagerten, die in 
einer grofsen Volksmetamorphose aus dem sedimentären 
Zustande (wie parischer Marmor) zu krystallklarer Selbst- 
ständigkeit zusammenschossen.  
Dennoch lassen sich die ursprünglichen Bestandtheile 
erkennen, und es ist nothwendig, sie zu verfolgen, um zu 
dem Verständnisse gewisser Erscheinungen in der grie- 
chischen Kunst zu gelangen, die uns wegen des unserer 
Anschauung entzogenen Gesammtbildes aus letzterem 
leider nicht mehr erklärlich sind und ihm zu widerspre- 
chen scheinen. 
Man 
hat 
alten 
und 
11611811 
Zeiten 
sehr 
oft 
die 
Stoffe 
von dem 
Formenwelt voniehmlich als 
chitektonische 
bedungen und aus ihm hervorgehend 
man die Construction als das Wesen 
dargestellt, indem 
der Baukunst er- 
 Dies war, nach Herodot, 
Aegyptem geglaubt. 
selbst 
VOII 
den 
auf 
ihr 
Alter 
stolzen
        

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