Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die vier Elemente der Baukunst
Person:
Semper, Gottfried
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1216431
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1217114
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Frage stellen. Nur ist gewiss, dass ehemals dort Farbe 
befindlich war (auf jeden Fall in den vertieften Stellen 
des Reliefs und in den Aushöhlungen der Capitäler etc.) 
und dass diese Farben verschieden waren. An den vor- 
springenden Theilen des WVerkes sind keine ITarben mehr 
sichtbar. Die Wahrscheinlichkeit, dass blau, roth und 
gelb benutzt wurde, ist sehr grofs. Eine chemische Um,- 
tersuchung einiger Farbentheilchen würde alle noch etwa 
aufkommenden Zweifel über ihr Vorhandensein aufheben. 
Herr Bracebridge hat das Capitäl des Theseustempels 
nicht geprüft, das Farbenspuren zeigen soll. Doch glaubt 
er, dass es mit diesem Tempel derselbe Fall sei wie mit 
dem Erechtheum. 
In einem Briefe des 
Wordsworth, veröffentlicht 
Herrn Bracebridge an Herrn 
in "Athen und Attika," wird 
berichtet, 
der Tiefe 
dass im Jahre 1835  
von 25 Fufs an der 
 36 eine 
südlichen 
Ausgrabung in 
Ecke des Par- 
thenon gemacht wurde, wo man gewaltige, wie fbisch vom 
Bruche gekommene Marmorblöcke, Bruchstücke etc. ete, 
und unterhalb dieser Fragmente von Töpfen und ver- 
bravnntcs Holz fand. Niemand der Anwesenden zweifelte 
daran, dass man auf das Niveau des alten Hekatompedon 
angelangt war. Man fand dort verschiedene Marmor- 
stücke und unter diesen Fragmenten Theile von Trigly- 
phen, cannelirten Säulen und Statuen. Diese drei letzt- 
genannten Gegenstände waren mit dem brillantesten Roth, 
Blau und Gelb, oder vielmehr Vermillon, Ultramarin und 
Strohfarbe bemalt, 
sein mochte. 
welche 
letztere 
in 
der 
Erde 
geblichen 
merkwürdigen Stücke sind sorgfältig in der 
aufbewahrt worden, aber es ist zu befürchten, 
Diese 
Akropolis
        

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