Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die vier Elemente der Baukunst
Person:
Semper, Gottfried
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1216431
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1217088
40 
umspann, und an den Hauptstellen") sich in Glanzpunk- 
ten verdichtete. Warum sollte denn diese Farbentonart 
an den 
antiken 
Tempeln so unerhört sein, 
Terracotten verwaltet? 
sie 
doch an allen 
So ging die Masse des Baues in den Ton über, in 
welchem in südlichen Gegenden der untere Theil des 
Himmels bei hohem Miftag leuchtet, und dessen lufti- 
gem Glanze unsere Maler nur durch Mennig nahe zn 
kommen vermögen.  
Ehe wir noch weitere und neuere Daten den schon 
gegebenen hinzufügen, möge ein Blick in die Schrift des 
Herrn Kugler erlaubt sein. Er widerspricht der Annahme, 
dass die goldene Ii"arbe des Parthenon etc. eine Spur der 
vormaligen Farbendecke sei. Dodwells Angabe, dass die 
Südseite weifser sei als die übrigen Seiten des Tempels, 
erklärt sich aus dem Einfiusse des Seewindes, der täglich 
wiederkehrend diese Seite bestreicht und scharfe Reagen- 
tien mit sich führt. (Siehe weiter unten.) Wegen der 
Schilde nehme ich Kuglefs Voraussetzung nicht als aus- 
gemacht an, dass sie nicht ursprünglich zum Baue gehört 
hätten. Auch ist es möglich, dass die Farbe hinter den 
Schilden durch Einflüsse des Metalls eben so schnell ver- 
ging, wie aufserhalb. Drittens ist mir der ganze Unter- 
schied gar nicht aufgefallen. Ich bemerkte blofs bei guter 
Seitenbeleuchtung einen dunkeln Ring um die Diebellöcher 
herum. 
Meiner Bemerkung, 
der vorhandenen Reste 
dass 
der 
die Dicke und Sprödigkeit 
Farbenkruste voraussetzen 
 Nämlich 
Gitter etc.). 
(Schilde, Akroterien, 
in den goldenen Ausschmückungen
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.