Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die vier Elemente der Baukunst
Person:
Semper, Gottfried
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1216431
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1217043
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Flächen länger 
Wo nun diese 
stehen geblieben sind als das Uebrige. 
Emaillekruste früher verschwand , dort 
wurde der Stein mehr von dem Wetter angegriffen, und 
daher scheinen die früher gemalten Ornamente an dem 
Aeufsern der Tempel oftmals wie flach erhaben. 
Das mehrfach angeführte Bruchstück einer Plafond- 
platte vom Theseustempel giebt, obschon seitdem auf Rei- 
sen und durch Betasten sehr beschädigt, deutliche Belege 
zu verschiedenen in dem Vorhergehenden angeführten 
Einzelnheiten. 
Wenn die ursprüngliche Farbe der Unterlagen sich 
an vielen Stellen wiederfindet, so ist es schwieriger, von 
den aufgetragenen Farben genau anzugeben, wie sie be- 
schaiien waren. Ich habe die feinen Linien zwischen den 
Mosaikstücken des Grundes für Vergoldungen genommen 
und mich dabei von der Idee leiten lassen, dass eine Affi- 
nität 
zwischen 
diesem 
Wachsfarben  
ßErnaille a) 
und 
den 
bekannten alt-ägyptischen Emaillen obgewaltet habe, deren 
einzelne Details durch Goldränder oder vielmehr durch 
Erhabenheiten des Metallgrundes getrennt und filigran- 
artig urnzogen sind. Von anderen wird angenommen, dass 
sie weil's waren. Zuweilen wird man versucht, anzu- 
nehmen, sie hätten ursprünglich dieselbe schwarze Farbe 
gehabt, wie jetzt. Diese Annahme wäre motivirt durch 
die Analogie der schwarzen Umrisse, welche die Assyri- 
sehen und Aegyptischen Bilder umziehen. Wegen der 
Tiefe der anderen Farben wollte jedoch diese Annahme 
mir nicht 
einleuchten. 
 Siehe unten.
        

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