Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die vier Elemente der Baukunst
Person:
Semper, Gottfried
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1216431
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1216990
wurde, trifft man auf Stücke, die noch ganz oder zum 
Theil mit dem ursprünglichen glasigen Farbenemail be- 
deckt sind. Der Verfasser hat ein solches zum Beweise ad 
oculos für die Zweifler mitgebracht. In dem Inneren der 
Cella des Tempels aber ist derselbe, vom hohen Sockel 
angerechnet bis auf die Höhe von sechs Steinschichten, 
mit einem dickeren Stucke überdeckt gewesen, wie dieses 
die mit regelmäßigen Meifselschlägen rauh gehauene Ober- 
fläche des Steines und die darin befindliche Sfuckmasse zu 
beweisen scheint u. s. w." 
Es möge diesem Citate ein anderes beigesellt sein, 
Welches noch nicht allgemein bekannt ist.  
Der bekannte englische Architekt und Kenner des 
Alterthumes, Herr T. L. Donaldson, berichtet Folgendes 
von seinen bereits im Jahre 1820 an demselben Tempel 
angestellten Beobachtungen k): 
"Stuarts Zeichnungen von diesem Tempel sind die 
vollständigsten in seinem Werke, und nur sehr wenige 
Bemerkungen können zu ihrer Vervollständigung gegeben 
Werden. Der Grund der Cassetten der Decke war blau 
mit einem goldenen Stern. Alle Glieder und schmalen 
Bänder innerhalb der Colonnaden waren mit gemalten Or- 
namenten verziert. Die Soflite des äufseren Cornis an der 
Nordwest-Ecke hatte ebenfalls ein gemaltes Ornament, 
wahrscheinlich eine Geisblattverzierung, wovon die Umrisse 
zum Theil noch vorhanden sind, obgleich es unmöglich ist, 
die Form genauer zu bestimmen. Ein dünner materieller 
Ueberzug (u thin coatinglof some substance) ist an den 
Säulen und an den Flächen aller inneren Architrave und 
 Trausactions of the institute 
Sept. 1835-35. V01. I. p. 1. 
British 
Architects 
London.
        

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