Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die vier Elemente der Baukunst
Person:
Semper, Gottfried
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1216431
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1216926
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Stelle aus dem Herodot legt (so dass er sogar die Befürch- 
tung äufsert, ihre Aechtheit möchte von den durch sie ver- 
nichteten Anhängern der entschiedenen Polyehromie ange- 
griffen werden), sich begnügt, nur zwei unzusammenhän- 
gende Sätze aus einer Erzählung herauszuheben, deren 
wichtige Beziehung zu unserem Interesse nur erst durch 
ihren vollen Zusammenhang klar wird. Fast möchte man 
eine pia fraus verrnuthen. 
Da die Geschichte an und für sich interessant genug 
ist, so mag sie hier, nach der Langdschen Uebersetzung, 
in ihrer Vollständigkeit Platz finden: 
„Aber die Samier, die wider den Polykrates gestritten, 
als die Lakedämonier sie verlassen wollten, fuhren sie selber 
Sifnos. 
auch ab nach 
Denn 
sie hatten kein 
Geld. 
Die von 
Sifhos aber waren 
und die reichsten 
im blühendsten Zustande zu der Zeit, 
von allen Inselbewohnern. Denn sie 
hatten auf ihrer Insel Guld- und Silberbergwerke, also, 
dass sie von dem Zehnten ihres daselbst gewonnenen Goldes 
einen Schatz in Delphi geweiht, der sich mit den reichsten 
messen konnte. Sie selber aber theilten unter sich alle Jahr 
dies gewonnene Geld. Da sie nun ihren Schatz errichteten, 
befragten sie die Weissagung, ob ihr gegenwärtiges Glück 
noch lange würde bestehen können. Pythia gab ihnen fol- 
genden Spruch: 
Wenn einst weiss in Sifnos das Prytaneion erscheint, 
Weiss der Markt aussieht: dann thut ein verständiger Mann noth, 
Der vor dem hölzernen Feind euch warnt und dem römhlichen Herold. 
Der Sifnier Markt und dasPrytaneion aber war dazumal a") 
mit PELTiSChGID Steine ausgestattet. 
h. zur Zeit der 
Ankunft der 
Samier.
        

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