Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die vier Elemente der Baukunst
Person:
Semper, Gottfried
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1216431
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1216860
18 
Wunsche, damit die Glätte der Marmorwerke und die 
Feihheit und Schärfe ihrer Gliederungen hervorzubringen, 
wie 
es der Autor glaubt. 
Wir bewundern vielmehr 
sowohl 
3.11 
den 
Werken 
der 
ältesten Zeit, als an den späteren römischen, den hohen 
Grad der Schärfe und Accuratesse, den sie mit eben diesen 
Stoßen erreichten, 
Wände kaum mehr 
so dass die Bemalung Weifser Marmor- 
auffällt, als das Ueberziehen der fein- 
sten und natürlich schönfärbigen Terracotten mit Stuck. 
Ich werde über (lenÜrsprung und wahrscheinlichen 
Schlüssel zur Erklärung dieser Erscheinung später meine 
Ansichten mittheilen, 
Doch hören wir weiter: „   und es liegt in der Natur 
"einer allgemeinen Kunstentwvickelung, dass die mit einem 
"Stucküberzuge versehenen griechischen Monumente wie 
„in der Form, so auch in der Farbe ein gewisses Verhält- 
„niss zu den aus weifsem Marmor errichteten Prachtbauten 
"beobachtet haben werden. Was an letzteren zu beweisen 
„ist, dürfte somit mehr oder weniger auch die Farbe jener 
"erklären." 
Obgleich man sich gefahrlos den Folgerungen dieser 
Argumentation unterziehen darf, wie sich zeigen wird, kann 
ich doch nicht umhin, auf ihre Schwächen aufmerksam zu 
machen. Ich glaube kaum, dass es 
bezweifelfä; Adimss der Gebrauch des 
noch irgend Jemand 
weifsen Marrnors zu 
Monumenten der Benutzung anderer künstlicher oder natür- 
licher Steinarten nicht voranging, sondern folgte, und kann 
daher nicht einsehen, wie das Spätere als maafsgebend für 
das Frühere betrachtet werden kann. 
Die 
des Pausanias und Anderer, 
Stellen 
von Con- 
die 
structionen 
Ziegeln , 
Poros 
Kunde geben , be-
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.