Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die vier Elemente der Baukunst
Person:
Semper, Gottfried
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1216431
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1216701
tiken Bildwerke 
und das 
Genie 
der Stem- 
der Renaissance 
pel der Aechtheit aufgedrückt schien, blieb die Mehrzahl 
der Gelehrten und Künstler der Frage lange Zeit hindurch 
gänzlich fremd , oder räumte dem Autor nur Weniges und 
dieses Wenige unter allen ersinnlichen Bedingungen und 
Beschränkungen ein. Nur unter den jugendlicheren Gemü- 
thern fand die Sache Anklang. 
S0 stand die Frage, als mit der Erhebung der Neu- 
griechen gegen das fremde Joch eine Art von schnell vor- 
übergehender Begeisterung für das Griechenthum die Völker 
ergriff Dieser philhellenische Rausch gab sich vorzüglich 
in Deutschland kund, wo hohe und höchste Kunstbeschützer 
ihn theilten. Aber auch in England und Frankreich war 
er verbreitet. Er war, wie jede ideelle Erhebung des 
Volksgeistes, von heilsamen Folgen, besonders für das 
Studium und die PHege der Künste, und für die Verbrei- 
tung der neuen polyohromen Auffassungsweise griechischer 
Kunst kam er gerade rechtzeitig. 
Es war in dieser Zeit, als NHittorPs polychrome Wieder- 
herstellung eines Selinuntischen Heroum die ganze anti- 
quarische Gelehrtenwelt in Alarm setzte und einen denk- 
würdigen Federkampf veranlasste, der, wenn er auch alle 
Hauptfragen unentschieden liefs, dennoch durch die Zu- 
sammenstellung und vielseitige kritische Prüfung der in 
den Schriften der Alten zerstreuten, den fraglichen Gegen- 
stand berührenden Stellen der Wissenschaft bedeutenden 
brachte  
Gewinn 
 Die meisten der Ausdrücke, die in diesen Citaten vorkommen und 
sich auf bildliche Darstellungen beziehen, sind so unentschieden , dass es 
dem Scharfsinne selbst eines Hermann unmöglich war, hcrausznbringen, 
ob von gemalten oder von plastischen, oder von gestickten oder von solchen
        

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