Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die vier Elemente der Baukunst
Person:
Semper, Gottfried
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1216431
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1217576
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Vielleicht 
waren 
sie 
die 
Ureinwohner 
des 
metallrei- 
chen Kleinasien und ein bergwerktreibendes Volk (die 
Kureten und Korybanten derMythologie), später ein Volk 
von armen Auswanderern (Pelasger), und sehen wir ihre 
letzten Spuren in den kesselflickgnden Zigeunern, welche 
über dem alten Continente in Banden zerstreut leben. 
Trümmär von dieser Art, und noch viele andere uns 
räthselhafte Ueberreste erstorbener Zustände bedeckten 
den Boden 
wurden. 
der 
Länder, 
die 
Sitz 
der hellenischen Bildung 
Ein Gemisch von Stämmen, das sich zu freier Ent- 
wickelung in nationaler Einheit erst dadurch vorbereiten 
konnte, dass ihm durch Krieg, Seeräuberei und Handel 
seine alten sittlichen Stützen und tellurischen Fesseln ge- 
raubt waren. 
Das aus diesen verwilderten Zuständen hervorgegan- 
gene demokratische Element würde sich frühzeitig in sich 
verzehrt haben, wären nicht in die Flamme der Demo- 
kratie zuweilen nachhaltige Klötze geworfen worden, wor- 
an sie zu zehren hatte. 
Von älteren assyrischen und ägyptischen Einwirkun- 
gen im Geiste der Ordnung und des äufseren Gesetzes 
erzählt die Sage, und es ist bezeichnend, dass der do- 
risehe Stamm genealogisch an jene frühesten Einiiüsse 
auf griechische Zustände anzuknüpfen bestrebt war, als 
er von Macedonien herab seine aristokratische, auf äufsere 
Form und Ordnung 
land verbreitete. 
 sich 
stützende 
Griechen- 
Macht über 
an 
Der Dienst des Apollo des Niöbidentödters tritt nun 
die Stelle asiatischen Baochusdienstes. Alles deutet 
auf ein 
den" 
asiatischen 
Culturelenxenten 
feindliches 
Auf-
        

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