Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Populäre Aesthetik
Person:
Lemcke, Carl
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1177159
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1183228
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Dichtkunst. 
Die 
Dort oben auf dem Berge 
Da. steht ein hohes Haus, 
Drein gehen alle Morgen 
Drei hübsche Fräulein aus. 
Die erst', die ist meixf Schwester, 
Die andef ist mir gefreunlft, 
Die dritf die hat keinen Namen, 
Die muss mein eigen sein. 
(Volkslied, 
die 
wie 
folgenden.) 
Und da hebt ein Anderer an: 
Iusbruckl ich muss dich lassen, 
Ich fahl" dahin mehf Sbrassen, 
In fremde Land dahin. 
Und die Wehmuth singt: 
Ach Scheiden! Ach das Scheiden! 
Wer hat doch das Scheiden erdacht? 
Das hat mein" jungfrisch Herze 
So traurig nun gemacht. 
Und wenn nun Einer sänge: 
Du bist mein und ich bin Dein, 
Dess' sollst du gewiss sein. 
Du bist beschlossen in meinem Herzen, 
Verloren ist: das Schliisselein, 
Du musst darinnen sein  
Würden wir merken, dass dieser Vers einer der ältesten Klänge ist, den 
Wernher von 'I'egernsee uns erhalten hat? würden wir nicht meinen, es 
sei ein Sehnadahüpfi und die Cither müsse dazu erklingen? Doch einem 
Andern klingt andere Mähre: 
Nun will ich aber heben an 
Vom Tannhäuser zu singen 
Und was er Wunders hat gethan 
Mit Venus der Teufelinnen. 
Tannhäuser war ein Ritter gut 
Und wollte Wunder schauen, 
Da zog er in Frau Venus Berg 
Und zu den schönen Frauen    
Aber wild Volk ist dabei. Weg mit den Milchbartsweisen und mit 
delä Liebelei. Ein _schön Lied von der Schlacht von Pavia, das klingt 
an ers:
        

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