Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Populäre Aesthetik
Person:
Lemcke, Carl
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1177159
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1181265
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Die Bildnerei. 
hat das Ganze nach 
Stempeln. 
den 
Schönheitsanforderungen zum 
Zll 
Kunstwerke 
Fig. 32. 
Vom Fries des Parthenon. 
Die heilenische Plastik hat auch im Relief das Schönste zu er- 
reichen gewusst, indem sie die Stilgesetze erkannte und einhielt. Sie 
hielt Maass und liess sich nicht über die Gränzen hinausreissen. Ein- 
Fig. 33. 
AssyrischeSRelief aus Nimrud. 
fachheit und Klarheit ziert sie; die Schönheit der Gestalten, das harmo- 
nische Aneinanderreihen der einzelnen Figuren zur melodischen Folge 
ist ihr Ziel. Aus dem Vergleiche der Reliefbildung vom Parthenonfries 
(Fig. 32) mit einem assyrisehen Relief (Fig. 33) oder mit den meisten 
römischen Reliefs späterer Zeit (Fig. 34) kannrklar werden, was der 
Künstler opfern muss, um das Schöne, Stilvolle zu schaffen, wie er den
        

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