Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Populäre Aesthetik
Person:
Lemcke, Carl
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1177159
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1180250
Verhiiltniss 
zur Kunstbildung. 
Staates 
des 
255 
Doch göttlich ist's. Bediene Dich der hohen, 
Unschiitzlmai-"n Gunst und hebe Dich empor! 
Es trägt Dich über alles Gemeine rasch 
Am Aethcr hin, so hinge Du (lauern kannst.   
(Goethe 
Faust II 
Das Leben selbst lässt sich nicht geben, aber, ist es vorhanden, 
dann wohl die Kränze, die den Sieger beglücken.  Noch ein Wort 
hier über Kunstvermischung. Lernen kann der Künstler von Allen. 
Aber für die Kunst gilt, dass ein Volk nur von (lenjenigeu Völkern 
erspriesslieh lernt, mit denen auch eine körperliche Vermischung einen 
unverkünnnerteu oder edleren Menschenschlag erzeugt. S0 ist der Kau- 
kasier auf Kaukasier angewiesen. Der Millatte steht tiefer; nur der 
Neger hat gewonnen. Niggermässiger und mougolischer Geschmack 
wird nicht geeignet sein, dem des Kaukasiers aufznhelfen. Chinesische 
Kunst z. B". uns aufpfropfen wollen, ist barock und schädlich. Einzelnes, 
namentlich technische Ilaudgriite sind nicht mit der Kunst zu verwech- 
seln; sie können von jedem Volk und jeder Zeit erlernt werden.
        

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