Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der bildenden Künste im 15. Jahrhundert
Person:
Schnaase, Carl Lübke, Wilhelm Eisenmann, Oscar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1169929
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1176877
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Filippo Brunellesco. 
über dem etwas breiteren Zngange zur Capellenthüre schwebt. Der 
Flächenraum der Capelle selbst, in seinem Haupttheile ein Rechteck 
von grösserer (nämlich der Vorhalle gleicher) Breite und von gg- 
ringerer Tiefe, ist in der Art eingetheilt, dass er aus einem qua- 
dratischen Mittelraum, über welchem sich eine weite Kuppel erhebt, 
und aus zwei, vermöge der grösseren Breite übrig bleibenden Seiten- 
theilen besteht, welche durch schmale Streifen eines der Tiefe ent- 
sprechenden Tonnengewölbes überspannt sind. Die Wandbekleidung 
des Innern ist an den beiden breiten Wänden eine fast vollständige 
Wiederholung der in der Vorhalle an der Aussenwand der Capelle 
befindlichen; neben dem breite- 
Flä 51' ren und auch hier durch einen 
im wirklichen oder blinden Halb- 
 kreisbogen bedeckten Inter- 
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K  X3 columnium der Mitte tragen JG 
 A;  Q  cäreä liannehrtle Päaäter gerades 
  e ä ; in en a urch gebil- 
 ßls deten Wandfeldern sieht man 
 v,   an der Eingangswand die hohen 
I.   v 4 Rundbogenfenster, welche vom 
  Hofe her Licht zuführen, an 
rarer  den anderen Wänden gleiche 
 (X Blenden; über beiden, weil die 
  ) Decke der Capelle etwas höher 
  liegt, als die der Vorhalle, Me- 
f  ä '  Tl daillons mit Bildwerk. Die beiden 
 ? l-E 1'- anderen Seiten, weil geringeren 
 Maasses, enthalten dann nur 
Inneres der Cappella Pazzi.  Wiederholung (ICS unter der 
Kuppel stehenden Theiles der 
Wandbekleidung, mit Fortlassung der beiden äussersten Wand- 
felder, und sprechen dadurch ihr rhythmisches Verhältniss zu 
jenen Breitseiten aus. Oberhalb des geraden Gebälkes erheben 
sich dann," und _zwar den darunterstehenden Pilastern entsprechend, 
er zunac s s e en en 1as er urc einen B0 en dann 
aber die beiden nächsten, deren Entfernung der ganzen Tiäfe jgleich- 
kommt, durch einen anderen, sehr viel grösseren, concentrischen 
Bogen verbunden sind, der dann an den Seitenwänden die Spannung 
des Tonnengewölbes, unter der Kuppel aber die der Vier Trage- 
böäen ergiebt.
        

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