Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der bildenden Künste im 15. Jahrhundert
Person:
Schnaase, Carl Lübke, Wilhelm Eisenmann, Oscar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1169929
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1170840
Carl 
Biographie. 
Schnaasds 
LV 
im 15. Jahrhundert, dessen Schöpfungen, namentlich im Norden, ihrem 
Kerngehalte nach durchaus noch dem Mittelalter angehören. Ja gerade 
in den technischen und formalen Mängeln, besonders der Deutschen 
Malerschulen, empfand sein feiner Sinn das rührende, selbst ergreifende 
Stannneln eines tiefen, mit Anspannung aller Kräfte nach Ausdruck 
ringenden Gemüthslebens. Keiner hat diese Partien der Kunstge- 
liebevollen. Verständniss geschildert, 
ihm die moderne Kunst, SOWGÜS sie 
schichte mit s01ch' eindringendenl, 
wie er. Aber eben desshalb war 
überwiegend das Technische verfolgt und das Geistige hintansetzt, 
wenig sympathisch, und ebenso geringe Begeisterung vermochte er für 
diejenige Seite der heutigen Kunstwissenschaft aufzubringen, welche 
vorzugsweise das Aeussere betont und ihre Kennerschaft ausschliess- 
lich auf Untersuchungen der Technik stützt. Im darauffolgenden 
Herbst lernte er ebenso gründlich die Erzeugnisse der neuen Kunst 
in München kennen. „Meine Augen sind ermüdet, und meine Auf- 
fassungskraft bedarf der Erholung", schreibt er von dort. „Ohne vom 
Alten zu sprechen, so ist des Neuen so viel und so Bedeutendes, dass 
man sich sammeln und fassen muss, um es zu ordnen, und ihm seine 
Stelle neben anderem Früheren und Gleichzeitigen zu geben; 
Meine Reise ist sehr nach meinen Wünschen ausgefallen. Der 
Eindruck, den die hiesigen Kunstschöpfungen auf mich gemacht haben, 
ist vortheilhafter, als ich erwartet habe. Cornelius nainentlich hat 
mir ausserordentlich imponirt, und sollte auch diese im Allgemeinen 
freilich treibhatisartig gesteigerte und übereilte Kunstblüthe dieser 
Gegenden nur ein kurzes und vorübergehendes Dasein haben, so wird 
Cornelius jedenfalls als eine colossale Gestalt stehen bleiben. Seine 
Persönlichkeit hat mich ungeachtet manches Schroffen sehr einge- 
nommen, er ist ein ganzer Mensch, ganz aus einem Stücke." 
Nach reichen Herbsttagen folgte ein Winter", der kein sehr hei- 
teres Gepräge trug. Zwei sich schnell folgende Augenentzündtingen 
behinderten Schnaase sehr in seinen Arbeiten und hatten noch eine 
Reihe anderer Unpässlichkeiten im Gefolge. 
viel leidend gewesen und statt aller anderen 
nächsten Sommer zu einer Cur nach Ems. 
Auch 
Reisen 
seine Frau War 
gingen beide im 
Das 
äussere 
Leben 
Düsseldorf 
verlief 
(liesen 
Jahren 
in
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.