Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der bildenden Künste im 15. Jahrhundert
Person:
Schnaase, Carl Lübke, Wilhelm Eisenmann, Oscar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1169929
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1173521
Katharina 
Die Vermählung der h. 
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239 
Sehr viel bedeutender ist das grosse Flügelbild des Hospitals, 
das gewöhnlich nach der Darstellung auf seiner Mitteltafel (Fig. 19) als 
Vermählung der h. Katharina benannt wird, aber augenscheinlich die 
Verherrlichung der beiden Johannes bezwecktl). Es zeigt unsern 
Meister auf der Höhe seiner Entwickelung. Die Mitteltafel enthält 
zunächst eine sehr liebliche, streng symmetrisch geordnete Gruppe, 
 
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Vermählung der h). äatharina, von Memling. Brügge. 
In einer gothischen Halle vor einem prachtvollen Teppich thront die 
Jungfrau mit dem nackten Kinde auf ihrem Schoosse; neben ihr je 
eine weibliche Heilige, zur Rechten die h. Katharina, welche knieend 
von dem Christkincle den Verlobungsring empfängt, zur Linken die 
h. Barbara, in einem Buche eifrig lesend. Zwei Engel, der "einenelwen 
Katharina eine Handorgel spielend und mit anmuthigstem Lächeln 
1) E. Förster, der in seinen Denkmälern der Bilclnerei Band IV. S. 35 eine 
im Ganzen gelungene Zeichnung des Bildes giebt, schlägt deshalb vor, das Werk 
als Johannesaltar zu bezeichnen. 
        

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