Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Franz Kugler's Handbuch der Geschichte der Malerei seit Constantin dem Großen
Person:
Kugler, Franz Blomberg, Hugo/von
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1158704
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1159385
Franz 
Theodor 
Kugler. 
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anfängen hat er hierin mit herausarbeiten helfen müssen! S0 
gut wie gar nichts war hierin geschehen. Sein Schwieger- 
Vater, Hitzig, hatte sich bekanntlich diesem Thema auf lite- 
rarischem Gebiete mit besonderer Sorgfalt zugewandt und das 
im Jahre 1837 darüber erschienene Gesetz in einer eigenen 
Schrift commentirt. Kugler wurde dann, als nach Anweisung 
des Gesetzes die Sachverständigenvereine eingerichtet wurden, 
in den artistischen Verein gewählt, später Ward er auch Mit- 
glied des literarischen. 
Ferner enthält dieser dritte Band seine "Vorlesung über 
die Systeme des Kirehenbaues", ein Vortrag, der auch ein- 
zeln in mehreren Auflagen erschien. Er führt den Laien auf 
eine klare und anschauliche Weise zum Verständniss der ver- 
sehiedenen Stylformen, worin man selbst bei Gebildeten oft 
so grosser Unwissenheit begegnet. Ein anderer sehr werth- 
voller und heute noch sehr zu beherzigender Aufsatz handelt 
über die akademischen Künstlervereine. 
So gewährt diese seltene Sammlung, wie zusammenge- 
würfelt sie auch erscheint, den hohen Genuss, eine bedeutende 
Persönlichkeit. durch alle Stadien ihrer Entwickelung und Aus- 
bildung zu verfolgen. Es kann befriedigen, das Sammelwerk 
wie ein zusammenhängendes von Anfang an und so fort zu 
lesen, abgesehen von dem unendlichen Reichthum des darin 
für alle Zweige der Kunstwissenschaften aufgehäuften Ma- 
terials, welcher diese drei Bäinde noch auf lange hin zu einer 
Schatzkammer für die Studirenden und Arbeitenden macht. 
Nach dieser „Abrechnung mit der Vergangenheit" for- 
derte zunächst das "Handbuch der Kunstgeschichte" eine 
dritte Auflage. Kugler beschloss eine gründliche Durcharbei- 
tung desselben, Welche er auf zwei Bände anlegte. Ausser- 
dem war Illustration nicht zu umgehen. Hatten doch die 
Engländer eine Uebersetzungi") seines „Handbuchs der Ge- 
5') Es sei bei dieser Gelegenheit bemerkt, dass ausserdem die "Ge- 
schichte Friedrieh's des Grossen" in Viele Sprachen (in's Englische, 
Russische, Französische, Holländische, Italienische u. s.  die Schrift 
„Ueber die Polychromie" in's Englische, das "Handbuch der Kunst- 
geschichte" vom Abbe Mugna. in's Italienische übersetzt ist.
        

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