Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Civilisation in England
Person:
Buckle, Henry Thomas Ruge, Arnold
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1014750
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1015871
VOM 
des 
bis zur Mitte 
Iahrh. 
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Erziehung, sondern auch von Ansichten und Sitten. 181) Unmittelbar 
vor seinem Eintritt in Spanien sehärfte Ludwig, XIV. ihm ein, nie 
zu vergessen, dass er ein Sohn Frankreichs sei und vielleicht ein- 
mal seinen Thron besteigen mögem) Als erliönig geworden 
war, vernachlässigte er die Spanier, verachtete ihren Rath und 
legte alle Gewalt, deren er Herr werden konnte, in die Hände 
seiner Landsleute. 183) Die Angelegenheiten Spaniens wurden jetzt 
von Unterthanen Ludwigs XIV. verwaltet; sehr oft besorgte sein 
Gesandter in Madrid die Geschäfte des Premierministers. 184) Diese 
Monarchie, einst die mächtigste in der Welt, war kaum mehr als 
eine Provinz von Frankreich; alle Angelegenheiten von Wichtigkeit 
wurden in Paris entsehiedenfund Philipp selbst erhielt von dort 
seine Instruetionen. 185) 
 
rey no resolvia negoeio de eonsideracion sin asenso de su padre." Ortiz, Uompevzdio, 
VII, 374. 
'31) Saint Simon, der Philipp genau kannte und 1721 und 1722 in Spanien war, 
sagt von ihm: „L'amour de 1a France Iui sortait de partout." Mrimoires du Dm de 
Samt Simon, XXXVII, 3, Paris 1841. Und 1746, kurz vor seinem Tode, schreibt 
Noailles aus Aranjuez, „Ce prinee a le eoeur tout franqais." Millot, Mämoires de 
4V0aill68, IV, 191, Peris 18-29. 
182)„N'oub1icz jamais que vous ötes Franqais, et ce qui peut veus arriver." 
Millot, Mämoires de Noailles, II, 6. VergL Cöxds Memoirs of tke Bourbon Kings 
ef ößain, London 1815, I, 103. 
m) 1702 Philipp "parlait moins que jamais, et seulement aux Franq-ais, eomme 
S'i1s eusseut etä les seuls ätres de son espece" xHänzoires de Ilouvüle, I, 276. „Le 
degoüt que Philippe laissait voir pour sa eour espagnole." p. 333. Ein Spanischer 
Staatsmann, berühmt oder vielmehr notorisch am Ende des Jahrhunderts, ruft unwillig 
aus: „It was on the aecession of the Bourbon dynasty, that foreigners came to govern 
us on our native seil." Godogfs Memoirs, edit. London 1836, II, 271. 
194) Im Jahre 1701 war es die Aufgabe des Französischen Gesandten, "qu'il püt 
au besoin ätre prernier ministre ddälspegne." Millot, Mämoires de Noruilles, -II, 31; 
„que Yambassadeur de sa Majestä soit ministre du roi Catholique; que, sans en avoir 
le titre, il en exerce les fouetions; qu'il aide au roi (YI-Espagne ä connoitre Fetat de 
Ses aifaires, et ä gouverner par lui-meme." p. 55. 1702 schreibt Marsin an Ludwig XIV; 
„Comme il est absolument necessaire que Pambassadeur de Votre Majeste en Espague 
ait un eredit sans bornes auprös du Roy son petit-iils." p. 133- 1705, Amßlvt, der 
Französische Gesandte, "döcidoit de tout en Espagne." Mämaires de Louvillß, H, 165; 
und 1706, "etant ä 1a täte des aifaires, et joigllß-Ilf Pfßsque 168 folletions de premier 
ministre ä celles dfambassadeur." Noailles, II, 398. 
195) 1703, „Il est clair que Fembarras de PhiliPpe 17971011? Surtßllt de 1a erainte 
que ses däcisions ne fussent point approuvees en France, oü 110111188 les ßßairßß impor" 
tautes se decidoient." Millot, Mämoires de Noaillßs, H, 244. The King of France 
had alweys eertuin persons et Madrid, which eomposed a Oouneil, of which that of 
Versailles; was the soul, and whose members were all creatures of tho Freneh Court
        

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