Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Civilisation in England
Person:
Buckle, Henry Thomas Ruge, Arnold
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1014750
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1020694
des 
während 
J ahrh. 
559 
ein, welche wohl die bedeutendste ist, die je ein einzelner Mann 
bewirkt hat, nämlich die Praxis, bei Pulsader-Geschwulst die 
Arterie in einiger Entfernung von dem Sitz der Krankheit zu unter- 
binden. Dieser Wink allein hat Tausenden das Leben gerettet, 
und sowohl diesen Wink als seine erste glückliche Ausführung ver- 
danken wir ganz allein John Hunter; und hätte er auch weiter 
nichts gethan, schon um dieser einen Leistung willen würde man 
ihn mit Recht unter die vornehmsten Wohlthäter der Menschheit 
setzen können. 296) 
Aber so weit es seinen eigenen unmittelbaren Ruhm galt, war 
Alles vergebens. Erlebte untereinem Volk, beiwelchem dieDenkungs- 
weise, die ihm am natürlichsten war, keinen Anklang fand. Diese 
Menschen machten sich nichts aus Ideen, ausser bei einer Aussicht 
auf directe und handgreifliche Resultate; er schätzte die Ideen um 
ihrer selbst willen und um ihrer Wahrheit willen, ganz unabhängig 
von allen andern Rücksichten. Seine Englischen Zeitgenossen, ver- 
ständig, scharfsichtig, aber kurzsichtig, sahen wenig auf einmal, das 
Wenige aber mit bewundernswürdiger Klarheit. Und so waren sie 
unfähig, seine umfassenden Speculationen zu schätzen. Daher war 
er nach ihrer Meinung wenig mehr als ein Neuerer und Schwär- 
permanent teacher; but tn the student of medicine he must always be a noble pattern. 
Emphatically, it may be said of him, that he was the physiological surgeon. Others, 
before him (Galen, for instance, eminently), had been at onee physiologists and practi- 
tioners; but science, in their ease, had come little into contact with practice. Never 
had physiology beeu so incorporated with surgery, never been so applied to the in- 
vestigation of disease and the suggestion of treatment, as it was by this masterwork- 
man of ours. And to him, so far as such obligations can be personal, we assuredly 
owe it that, for the last half -century, the foundations of English surgery have, at 
least professedly, been changing from s. basis of empiricism to v. basis of sciezymce." 
Simon an Ivqßanzanation, in Ä System of Surgery, edited by T. Holmes, London 1860, 
1, 134  136. 
996) Herr Bowman, in seinen Prinoiples qf Szwgery (Enayclopaedia of the Medina! 
Sciences, London, 41:0, 1847) sagt (p. 831): „Before the time ofHunter, the operation 
was performed by cutting into the saeAof the aneurism, und tying the vessel above 
und below. So formidable was this proceeding in its consequences, that amputation of 
the limb was frequently prefened, as a less dangerous and fatal measure. The genius 
of Hunter led him to tie the femoral artery, in a case of popliteal aneurism, leaving 
the tumour untouched. The safety aml efücacy of this mode of operating have now 
been fully established, und the principle has been extended to all Operßtions für um 
eure of this formidable disease." Siehe auch p. 873; Payetäv Suryiml Pathology, I, 
36, 37; und Widmen? Surgery, p. 141, 142, 508, 509.
        

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