Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Civilisation in England
Person:
Buckle, Henry Thomas Ruge, Arnold
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1014750
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1020194
während 
des 
J ahrh. 
509 
führte zu dem Schluss, die flüchtigen Best-andtheile einer Masse 
und seine festen Bestandtheile könnten zur Cohasion gezwungen 
werden der anscheinend unwiderstehlichen Kraft zum Trotz, deren 
Aufgabe es ist, ihre Trennung herbeizuführen. Ein solcher Schluss 
lief gegen alle Erfahrung, zum mindesten hatte kein Mensch jemals 
ein Beispiel davon gesehen. W) In der That, es wurde blos an- 
genommen die Begebenheit trüge sich in Folge von Verhältnissen 
zu, die man auf der Oberfläche der Erde nie antrifft, und die daher 
dem Kreise menschlicher Beobachtung entzogen sind. 18") Das 
äusserste was man hoffen konnte, war, den Vorgang, den Hutton 
sich gedacht hatte, im Kleinen. mit unseren Instrumenten nachzu- 
ahmen. Es war möglich- in einem directen Experiment auf künst- 
liche Weise grossen Druck mit grosser Hitze zu verbinden und so 
sinnlich darzustellen, was der Geist sich vorgestellt. 187) Aber das 
Experiment war nie gemacht worden, und es war nicht wahr- 
scheinlich, dass Hutton, der lieber aus Ideen als aus Thatsachen 
schloss, es machen würde. '88) Er warf seine Speculation in die 
435) Daher bewiesen Kirwans Einwürfe nichts; denn seine Argumentation gegen 
Hutton "was grounded on experiments, where that very Separation of the volatile and 
fixed parts takes plane, which it excluded in that hypothesis of subterraneous heat." 
Huttonian Theory, in Playfair, I, 193, Edinburgh 1822. 
'35) Hutten sagt (Tkeory of tlze Earth, Edinburgh 1795, I, 94), „The plaee of 
mineral operations is not on the surfaee of the earth; and we are not to limit nature 
with our imbecility, or estimate the powers of uature by the measure of our own." 
Siehe auch p. 159, "mineral operations proper to the lower regious of the earth." Und 
p. 527 , „The mineral operations of nature lie in a. part of the globe whieh is neees- 
sarily inaccessible to man, and where the powers of nature act under very diiferent 
conditions frmn those which we üud take place in the only situation where we can 
live," Und II, 97; „The prcsent Theory of the Earth holds for principle that the 
strata are consolidated in the mineral regions far beyond the reach of human obser- 
vation." Aehnlieh II, 484: „we judge not of the progress of things from the actual 
operations of the surface." 
487) Hutton glaubte jedoch nicht, dass dies geschehen könne. „In the Theory of 
the Earth which was published, I was anxious to warn the reader against the notion 
that subterraneous heat und fusion could be compared with that which we induce by 
cur chemical operations on mineral substances here upon the surface of the earth." 
Huitonäv Theory of the Eartlz, I, 251. 
439) Siehe in dem Lzfe of Hatten, in PlayfaiWs Werks, IV, 62 in der Anm. einen 
merkwürdigen Ausspruch über seine Gleichgültigkeit gegen Bestätigung durch Experi. 
mente. Unzählige Stellen in seinem Werk deuten auf diese Richtung und zeigen seinen 
Trieb unmittelbar aus allgemeinen Prineipien zu schliessen. So I, 17, "Let u; strictly 
cxamine our principles in order m avoid fallacy in our reasoning."     "Wearß 
now, in reasonixxg from prineiples, come to a point decisive of the question." I, 177.
        

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