Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Civilisation in England
Person:
Buckle, Henry Thomas Ruge, Arnold
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1014750
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1019448
434 
Ö 
Untersuchung des 
Schott. 
aistes 
ihnen kämpfen kann und sich deswegen um l-Iülfe an den Staat 
wendet und die zu verfolgen wünscht, welche er nicht überzeugen 
kann; weshalb einige Seoten mehr asoetische, andere mehr aus- 
schweifende Principien zu ihrem Bekenntniss haben; wie der Adel 
in den Zeiten der Feudalitat zu seiner Maoht_ gelangte und wie 
diese Macht seitdem immer allmählig abgenommen hat; wie die 
Rechte zu grundherrlicher Gerichtsbarkeit entstanden und wie sie 
abstarben; wie die Europäischen Souveraine ihre Einkünfte er- 
langten, welches die Quellen derselben sind und welche Stände am 
schwersten besteuert sind, um diese Einkünfte aufzubringen; die 
Ursache, warum gewisse Tugenden, wie Gastfreiheit, in barbarischen 
Zeitaltern geblüht und in civilisirten in Verfall gekommen; der 
Einfluss von Erfindungen und Entdeckungen auf eine veränderte 
Machtvertheilung unter die verschiedenen Klassen der Gesellschaft; 
eine kühne und meisterhafte Skizze der besonderen Vortheile, die 
Europa von der Entdeckung Amerikas und der Umsegelung des 
Kaps der guten Hoffnung hatte; der Ursprung der Universitäten, 
ihre Entartung und ihr Verlassen des ursprünglichen Plans; die 
Verderbniss, die allmählig über sie gekommen ist und der Grund, 
warum sie so widersetzlich gegen Verbesserungen sind und mit 
den Bedürfnissen des Zeitalters nicht Schritt halten wollen; ein 
Vergleich zwischen öffentlicher und Privat-Erziehung und eine 
Schätzung ihrer verhältnissmässigen Vortheile;  diese und eine 
unzählige Menge anderer Gegenstände über den Bau und die Ent- 
wickelung der Gesellschaft, z. B. das Feudalsystem, die Sklaverei, 
die Emancipation der Leibeigenen, den Ursprung stehender Armeen 
oder der Söldnerheere, Wirkungen, welche die Zehnten, die Gesetze 
über Erstgeburt, Luxusgesetze, internationale Vertrage über den 
Handel, das Entstehen Europäischer Banken, N ationalschulden her- 
vorgebracht, der Einfluss dramatischer Vorstellungen auf Ansichten, 
der Einiiuss von Reisen ins Ausland auf dieselben, die Kolonien, 
die Armengesetze,  alles Gegenstände von sehr gemischtem 
Charakter und manche von sehr entgegengesetzter Natur,  alle 
diese sind in ein grosses System verschmolzen und durch den 
Glanz eines grossen Genies beleuchtet. In diese dichte unge- 
ordnete Masse führte Adam Smith Symmetrie, Methode und Gesetz 
ein. Bei seiner Berührung verschwand Anarchie und folgte Licht 
auf Finsterniss. Vieles erhielt er natürlich von seinen Vorgängern, 
aber bei weitem nicht so viel, als man gewöhnlich voraussetzt. 
Von dieser Art der Entlohnung hängen die Besten und die Stärksten
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.