Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Civilisation in England
Person:
Buckle, Henry Thomas Ruge, Arnold
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1014750
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1018976
während des 
Jahrh. 
387 
Dass es eine Sünde war seinen Körper zu reinigen, hätte man 
freilich für ausgemacht halten können, da die Schottischen Geist- 
lichen alle Bequemlichkeiten an sich, blos weil sie Bequemlichkeiten 
waren, für sündhaft ansahen. 189) Die Hauptaufgabe des Lebens 
war in einem Zustande beständiger Trübsal zu sein. 190) Gegen 
Alles was den Sinnen gefiel, musste man Argwohn hegen. m) Ein 
Christ musste sich davor hüten, dass ihm sein Mittagsessen schmeckte, 
denn nur die Gottlosen ässen ihre Nahrung mit Genuss. 192) Nach 
einem ähnlichen Gedankengange war es für einen Mann unrecht 
im Leben fortkommen zu wollen oder seine Lage auf irgend eine 
Weise zu verbessern.  Sowohl Geld zu verdienen als sparen 
schickte sich nicht für einen Christen, selbst viel Geld zu besitzen 
war bedenklich, weil es nicht blos dem menschlichen Vergnügen 
und musste die Oivilbehörden "zu Hülfe nehmen, mit welchem Erfolge, habe ich nicht 
erfahren können. Es ist jedoch eine interessante Notiz in Wadrowäs Uollections upon 
ilze Lives of Ministers, vol. I1, p. 77, wo es heisst, "August 6th, 169i, the Session 
recommends it to the magistrates to think on some overtures for discharging boyes 
from swimming, in regard one was lately lost." Ich habe noch andere Zeugnisse, die 
sich hierauf beziehn, gefunden, erinnere mich aber nicht wo. 
189) Der Prediger James Fraser sagt: „Tlie world is a. dengerous thing and a 
great evil, and the comforts of it a hell." Select Biographies, II, 220. Vergl. Gragzfs 
SpiTiiZtül Wavjfare, p. 22. 
m) „It is good to be continually afiiicted here." Select Biographies, II, 220. 
Gray vertheidigt dieselbe Lehre und sagt zum Schluss; „I ihink David had never so 
sweet a time es then, when he was pursued es a. partridge by his son Absalom." 
Grey's Great und Precious Proanises, p. 14. 
491) "Suspect that which pleaseth the senses." Abemetkyäv Physicke for the Soule, 
p. 63. 
499) Durham erwähnt in seinem langen Sündenregister als eine eigne Sünde „'che 
preparing of meat studiously, that is, when it is too riotously dressed, for pleasing 
men's earnal appetite and taste, or palate, by the iineness of it, and other euriosities 
of that kind." Den-kann's Law mzsealed, p. 333. Siehe auch p. 48, on "palate-plea- 
sers;"-und Dicksoifs Ansicht über die „rarest dishes aud best meats." Dicksoßfs Ex- 
plicatiooz qf tlze Psalms, p. S4. Nach einem andern .Sehottischen Theologen ist jeder, 
der eine gute Mahlzeit hält und genug für eine zweite übrig behält, in unmittelbarer 
Gefahr. "He that is full, und hath enough to make him fuller, will easily deny God, 
und be exalted against him: his table shall be u snare to his body, und a snare to 
his soulef", Abemetlzyis Physiclce for the Beule, p. 421. 
493) Denn, sagt Abernethy (Pkysicke for the Soule, p. 488), „men are 10th to lend 
their eare to the Word, when they abound in Iirosperity." Ebenso Huteheson, in seiner 
Exposition qf the Bock qf Job, p. 387: "Such is the weakness even of godly men, 
that they can hardly live in a, prosperous condition, and not be overtaken with some 
security, carnal eoniidenee, or other miscarriage." 
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