Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Civilisation in England
Person:
Buckle, Henry Thomas Ruge, Arnold
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1014750
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1018177
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Jahrh. 
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Ausfuhrplatze und die Hauptpunkte der Handelsthätigkeit für 
Sehottlandß") Bequeniliehkeiten und selbst Luxusartikel, die 
bisher nur für unersehwingliche Kosten zu erlangen waren, ver- 
breiteten sich jetzt allmählig über das Land. Die Produete der 
Tropen konnte man jetzt geraden Wegs aus der neuen Welt beziehen, 
und diese bot dagegen einen reichen und vollen Markt für Fabrik- 
waztren. Dies gab dem Schottischen Gewerbileiss einen Weiteren 
Stachel, und die Folgen davon zeigten sich sogleich. Als die Ein- 
wohner von Glasgow grosse Nachfrage nach Leinwand bei den 
Amerikanern fanden, führten sie die Verfertigung derselben 1725 
in ihrer Stadt ein; von da dehnte sie sich nach andern Plätzen 
aus und gab in Kurzem Tausenden von Arbeitern Beschäftigung. 118) 
Auch Paisley datirt seinen Aufschwung von dem Jahre 1725. Noch 
im Anfange des 18. Jahrhunderts war diese reiche und blühende 
Stadt eine dünnbebaute Dorfschaft mit einer einzigen Strasseßl") 
the ürst Olyde ship that went to the Britisll settlements in Amerjica. with goods and 
a supercargo." Dies Datum ist jedoch wahrscheinlich 2 Jahre verfrüht. M'(Julloch, 
in seinem vortrefflichen Geographical und Siatistical Dictionary, London 1849, II, 659, 
sagt: „But for a while, the merchants of Glasgow, who iirst embarked in the trade 
to Americn, carried it 011 by means of vessels beldnging to Englilsll ports; and it 
was not till 1718 that a ship built in Scotlantl (in the Glyde), the property of Scotch 
owner's, sailed for the American colonics." Auch Gibson (IIistory of Glasgow, 1.777, 
p. 206) sagt: „In 1718, the ürst vessol of the property of Glasgow crossed the At- 
lantic." Ebenso ßänclairäv Mutistißal Account of Scotlanal, V, 498, Edinburgh 1793. 
U7) Der Fortschritt war so reissend schnell, dass in einem Werke vom Jahr 1732 
gesagt wird, dass „this city of Glasgow is a place of the greatest trade in the king- 
dom, especially to the Plantations; from whence they have twenty or thirty sail of 
ships every year, laden with tobacco and sugar; an advantage this kingdom never en- 
joyed till the Union. They are purchasing a harbour on the Frith near Alloway, to 
which they have but twelve miles by land; and then they can re-ship their sugars 
and tobacco, for Holland, Germany, and the Baltick Sea, without being at the trouble 
of sailing round England or Scotland." Maclcyfs Jozwvzey tlwouglß Scotland, p. 294, 
295, 2d edit. London 1732. Die erste Ausgabe dieses Buches wurde auch 1732 ge- 
druckt. Siehe Walti's Bibliothem Britannica, I, G31 111., Edinburgh 1824, 4t0. 
m) Gibson, der ein Glasgower Kaufmann war, Sagt in Seiner 31'811"? of Glw-vyvw, 
p. 236, „that the commerce to America lirst suggested the idea of introducing manu- 
fachxres into Glasgow, is to me very evident; und tlmt they were only attempted to 
be introduced about the year 1725 is apparent." Denholm (Hisiory (f Glasgow, p. 
412) sagt: "The linen manufacture, wlxich begau here in the year 1725, was, for a 
long time, the staple, not only of this city, but of the West cf Scotland." Vergl. 
Hera-an's Journey tIn-ough ilw Western Counties of Scotlaezd, Perth, 1799, II, 412, 
H9) "Cünsisting only of one principal street about half a mile in length." Sin- 
clazWs Stazmiaal Account of Scothmd, VII, 62. Aber der Loeal-Historiker bemerkt 
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