Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Civilisation in England
Person:
Buckle, Henry Thomas Ruge, Arnold
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1014750
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1017236
und 
16. Jahrh. 
213 
Grundsätze, aber von vielem Talent, und stand im Ansehen als 
das Haupt der Schottischen Kirche"; er War Erzbischof von St. An- 
drews und Primas von Schottland. Die Herren vom Adel jedoch 
nahmen ihn sogleich gefangenfm) entsetzten ihn seiner Würde als 
Regent und ernannten den Grafen von Arranan seiner Stelle, der 
damals sich für einen eifrigen Protestanten ausgab, obwohl er 
nachher bei passender Gelegenheit seinen Glauben änderte") 
Unter den Stützen des neuen Glaubens waren der Graf von Angus 
und die Douglasse die mächtigsten. Sie wurden jetzt aus "einer 
15 jährigen Acht befreit, ihre Verurtheilung wegen Hochverraths 
wurde aufgehoben und ihnen ihre" Güter und Ehren zurück- 
gegeben") Es war-offenbar, dass nicht nur die executive Gewalt, 
wenn dies ein Zeugniss genannt werden kann, du sie nicht behaupten, die Handschrift 
untersucht zu haben und, weil sie Protestanten sind, anzunehmen scheinen, wenn einer 
ein Cardinal sei, so sei er jedes Verbrechens fähig. Es leidet keinen Zweifel, dass 
Beaton ein Mann ohne alle Grundsätze und folglich einer Fälschung fähig war. Aber 
wir haben keinen Beweis; und das Testament ist so wie "wires von dem Könige zu 
erwarten haben. Was Arran betrifft, so ist seine Versicherung nicht das Papier wcrth, 
worauf sie geschrieben ist, denn er hasste Beaton, war selbst ein Mann ohne Grund- 
sätze, und folgte Beaton in seiner Stelle, die er aufzugeben hatte, weil das Testament 
ein falsches wäre. Wenn solche Verhältnisse einem Zeugen nicht seine Glaubwürdigkeit 
nehmen, so sind die besten Regeln über Glaubwürdigkeit falsch. Der Leser, der den 
Gegenstand näher untersuchen will, mag vergleichen, dafür, dass das Testament falsch 
gewesen: Bzwlzamm, Rerum Scotioaruwz Historie, lib. XV, p. 422, Abredoniae 1762; 
Ifnoaäs Htstory af the Reformation, edit. Laing, Edinburgh 1846, I, 91, 92; Irlvtnfs 
History of Dumbartonslttre, seeond edition, 4to, 1860, p. 102; und dafür, dass es 
ächt gewesen: Lyorfs Htstory of St. Andrcws, "Edinburgh 1843, I, 304, 305. Einige 
lassen die Suche in Zweifel: Zytler-Ks History qf Scotlami, 1845, I-V, 274; Lawsavüs 
Roman Ulmrck in Scotland, 1836, p. 99; und eine Anmerkung in Keitlafs Olrzerch und 
Stute in Scotland, 1844, I, 63. 
70) Am 26. Januar 1542-43, „the said cardinall was put in pressoune in 
Dalkeith." A Dturnal bf Occurrents, p. 26. Siehe auch über seine Einspeming einen 
Brief, datirt den 16. März, von Angus und Douglzis in Stute Papers qf Henry VIII", 
V, 263. He was then in "flrmanee." 
7') Seine Anstellung wurde am 12. März -vom Parlament bestätigt.  Aals of-the 
Parlianzents of Scotland, II, 411: „tuto' lau'full to the quenis grace and gounour of 
this realme." Er schloss den Clerus von der Regierung aus. Am 20- März desselben 
Jahres schreibt Sir Ralph Sadler an Heinrich VIII: „Sir George Douglas brought me 
into the council chamber, where 1 found a -great number of noblenien and others at a 
long board, and divers standing, but not one üislwp nur priest among them. At the 
upper end_ of the bbard sat the govemour." Sadtefs Stute Papers, I, 78, 
m) Acts of the Parliavhents of Scotland, II, 415, 419, 424, 423"'; und Tytlerhs 
History of Soatland, IV, 285.
        

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