Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Civilisation in England
Person:
Buckle, Henry Thomas Ruge, Arnold
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1014750
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1016843
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VDI! 
Zustand 
Schottland 
und auszuführenßl) Dies war der einzige Gewerbzweig, den 
Glasgow kannte; wir brauchen uns deswegen nicht zu wundern, 
dass noch in der Mitte des 15. Jahrhunderts die ganze Bevölkerung 
nicht 1500 Seelen überstieg, und dass ihr ganzer Reichthum in 
etwas kleinem Vieh und in einigen Morgen schlecht bestellten 
Ackerlandes bestand. 5?)  
Andere Städte mit berühmten Namen waren in_noch späterer 
Zeit eben so zurück. Dunfermline steht mit manchen historischen 
Thatsachen in Beziehung; es war eine Lieblingsresidenz der Schot- 
tischen Könige, und manche Schottischen Parlamente sind dort 
abgehalten worden. 53) Solche Vorgänge, sollte man denken, ge- 
währten eine Auszeichnung; aber die Täuschung schwindet, wenn 
wir uns die Lage des Ortes, wo sie stattfanden, näher ansehen. 
Trotz des Aufwandes von Fürsten und Gesetzgebem hatte Dun- 
fermline, welches am Ende des 14. Jahrhunderts noch ein armes 
Dorf war und aus hölzernen Hütten bestand ,ö4) im Anfange des 
17. Jahrhunderts so geringe Fortschritte gemacht, dass seine ganze 
Bevölkerung mitEinschluss seiner elenden Vorstädte nicht über 
1000 Seelen betrug. 55) Für eine Schottische Stadt war dies eine 
bedeutende Anzahl. Um dieselbe Zeit, versichert man uns, war 
54) „A Mr. William Elphinston is made mention of as the first promoter of trade 
in Glasgow, so early as the year 1420; the trade which he promoted was, in all 
probability, the curing and exporting of salmon." "Gibsmfs History bf Glasgow, p_ 203, 
Siehe auch  Hisivry of Glasgow, p. 93. 
59) Gibson (Ifistory of Glasgow, P. 74), so sehr er: auch wünscht, die ältesten 
Zustände seiner Vaterstadt in einem günstigen Lichte zu erblicken, sagt, dass im 
Jahre 1450 die Einwohnerzahl "might perhaps amount to fifteen hunclred;" und "their 
wealth consisted in a few bunmv-roods very ill-cultivated, and in some small cattle, 
which fed on their commons."  
53) „Dunfermline continued to be a favourite royal residence as long as the 
Scottish dynasty existed. Charles I. was born here; as also his sister Elizabeth, 
afterwards Queen of Bohemia, from whom her present Majesty is descended; and 
Charles II. paid a visit to this ancient seat of royalty in "1650. The Scottish par- 
liament was often held in it." M'Culloch's Geoyraplzical Dictionary, Lcndon 1849, 
I, 723. Vergl. Mercefs History of Dzlnfewnline, 1828, p. 56, 58, und- 0lzälme1's' 
Hisiory of Dunferanline, 1844, p. 264. 
a4) Im Jahre 1385 war es „only a sorry wooden village, belonging to the man- 
astery." Mercefa History of Dunfernzline, p. 62. 
 55) Siehe "Ms. Annals," in Glmlonmuf History of Dvmfermline] p. 328. Im Jahre 
1624, wie Wir aus Balfoufs Annales, edit. 1823,11, 99," sehen, „the quholl body of 
the towne, wich did consist of 120 tenements, anrl 287 families, was brunt und cou- 
sumesl."
        

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