Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Civilisation in England
Person:
Buckle, Henry Thomas Ruge, Arnold
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1014750
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1016814
zum 
bis 
Ende 
des 
J ahrh. 
171 
der gewöhnlichsten Gewerbe waren unbekannt. Die Schotten konnten 
nicht einmal die WaiTen machen, mit denen sie fechten. Unter 
einem so kriegerischen Volke würde das eine sehr gewinnreiche 
Beschäftigung gewesen sein; aber sie waren darin so unwissend, 
dass im Anfange des 15. Jahrhunderts die Rüstungen, welche sie 
trugen und ebenso ihre Speere, ihre Pfeile und Bogen im Auslande 
verfertigt wurden. Die Speer- und Pfeilspitzen wurden durchaus 
von Flandern eingeführtßg) Ja die flämischen Handwerker ver- 
sorgten die Schotten mit dem gewöhnlichsten Ackerbaugeräth, wie 
Wagenräder, Sehubkarren; diese Wurden um das Jahr 1475 regel- 
mässig zu Schiffe aus den Niederlanden eingeführt. 40) Solche 
Gewerbe, welche einen gewissen Grad der Verfeinerung anzeigen, 
waren damals und noch lange nachher ganz ausser Frage") Bis 
zum 17. Jahrhundert wurde in Schottland kein Glas gemacht, 42) 
Buch, welches wieder aufgelegt werden sollte. Hundert Jahre später als Moryson 
schrieb wurde die Bemerkung gemacht: "in England, the rents are paid in money; 
in Scotland, they are, generally speaking, paid i_n kind, or "victual, as they call it." 
F0e's History of tke Union, p. 130.  
39) Unter Jacob I. (1424-1436), „It appears that armour, nay spears, and bows 
and anows, were chiefly imported."     "In particular, the heads of arrows- aml 
of spears seem to have been entirely imported from Flanders." Pmkertorßs History 
of Sßatland, I, 163. Wir sehen aus Rymerk Foedeya, dass 1368 zwei Schotten, die 
sich duelliren wollten, ihre Waffen aus Londonkrhielten. Maoplzerson's_Annals qf 
Commerce, I, 575. 
40) Aus der Bibel of English Polioy, die unter Eduard IV. geschrieben sein soll, 
sehen wir, dass „the Scotish imports from Flunders were mercery, but more haber-_ 
dashery, cart-wheels, and wheel-banows." Pinkertoafs I-Iistory of Saarland, I, 408. 
In Mercefs History of Dunfermline, p. 61, heisst es, im 15. Jahrhundert "Even in 
the best parts of Scotland, the inhabitants could 1101: manufacture the most necessary 
articles. Flanders was the great murt in those times, and from Bruges chieily, the 
Scots imported even horse-shoes, harness, saddles, bridles, cart-whkels, und wheel- 
barrows, besides all their mercery and haberdashery."  
41) Aberdeen war lange eine der reichsten und in mancher Hinsicht am weitesten 
fortgeschrittenen Städte. Aber es ergiebt sich aus den Rathsprotocollen von Aberdeen, 
dass „in the beginning of the sixteenth century, there was not a meehanic in the 
town capable to executethe ordinary repairs of a cloek." Ifannedyfs Ammls of Aber- 
deen, I, 99. Ueber Schottische Uhren in der Mitte des 16. Jahrhunderts vergl. das 
interessante Buch Morlefs Lgfe af Oardmz, London 1854, II, 128. Gul'dan war in 
Schottland im Jahre 1552.   
 42) Um 1619, Sir George Hay „set up at the village of Wemyss, in Fife, a. small 
Elßßs-work, being the ürst known to have existed amongst us." Olmmberä Annals, 
I, 506. Siehe auch p. 428, 
        

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