Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Civilisation in England
Person:
Buckle, Henry Thomas Ruge, Arnold
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1014750
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1016663
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Schottland 
Zustand von 
werden gleich sehen, dass dies ein Gegenstand von der höchsten 
Wichtigkeit war, ist das fruchtbarste Land im Süden von Schott- 
land, und wurde deswegen fortdauernd von den Englischen Grenz- 
nachbarn verwüstet. Dadurch wurde die Anhäufung von Reich- 
thum verhindert, das Aufblühen von Städten durch die ernsthaften 
Gefahren, denen sie unterworfen waren, entmuthigt; und es war 
unmöglich, den Geist municipaler Freiheit zu entwickeln, welcher 
sich gezeigt haben möchte, wenn die von der Natur am meisten 
begünstigten Gegenden statt im Süden, im- Norden von Schottland 
gelegen hatten. Wäre das Verhältniss das umgekehrte gewesen 
und die Hochlande im Süden, 4) das Flachland dagegen im Norden 
gewesen, so lässt es sich kaum bezweifeln, dass nach dem Auf- 
hören der grossen Skandinavischen Einfälle im 13. Jahrhundert 
die fruchtbaren Theile Schottlands verhä-ltnissmässig sicher und 
daher der Sitz von Städten gewesen sein würden; und diese würde 
der thätige Geist des Volks bald zur Blüthe gebracht und ihre 
Blüthe würde ein neues Element in die Schottischen Angelegen- 
heiten eingeführt und so den Lauf der Schottischen Geschichte ge- 
ändert haben. "Aber dies sollte nicht sein; und da wir mit den 
Begebenheiten, wie sie wirklich sind, zu thun haben, so will ich 
jetzt nachzuweisen suchen, was aus den physischen Eigenthüm- 
lichkeiten, die wir eben angedeutet haben, folgt; ich will ihre 
Die Geschichte der Wegeverbesserungen in der letzten Hälfte des 18. Jahrhunderts 
ist nie geschrieben worden; die Sache ist aber in ihren intellectuellen Folgen von der 
grössten Wichtigkeit wegen der nationalen Vermischung und in ihren ökonomischen 
Folgen als Erleichterung des Handels. Man kann sich eine Vorstellung machen von 
der ausserordentlichen Kraftanstrengung, die Schottland in dieser Hinsicht machte, 
wenn man folgende Stellen nachlesen, will: Clzalmers' Oaledama, lI, 494, 865, 939, 
III, p. 599, 799; Orawfurdäs Histary of the Skire ofRenß-ew, part II, p. 128, 160; 
Irlvingfs History of Du-mbartonahire, p. 245, 246; Sinolairß Slatistical Accoemt of 
Scoiland, I, 109, 210, 367, 430, 496;; 11, 498; m, 331, 332, 333; IV, 313; v, 12a, 
234. 235, 315, 364, 365; VI, 107, 154, 180, 458; VII, 135, 251, 275, 299, 417; 
VlII, 81, 243, 344, 345, 541; IX, 414. 530; X, 221, 237, 238, 466, 618; XI, 127, 
380, 418, 432, 522, 541; XII, 59; XIII, 42, 141, 488, 542, 663; XIV, 217, 227, 
413, 443, 466, 506; XV, 54, 88, 276; XVI, 120; XVII, 5, 267, 297, 377, 533; 
xvur, 309; xx, 150, 
4) Ich brauche das Wort Hochlande in dem gewöhnlichen, freilich nicht genauen 
Sinne für ganz Schottland vom Pentland Firth bis zum Anfange der Berge einige 
Meilen nördlich von Glasgow, Stirling, Perth und Dundee. Alle solche Beziehungen 
sind nothwendig etwas unbestimmt, weil die natürlichen Grenzen nie scharf ab- 
schliessen. Vergl. Muckgßs Scotland, p. 124, London 1732, mit Andersoofs Guide to 
tlze Hzylzlands, Edinburgh 1847, p. 17, 18.
        

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