Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Civilisation in England
Person:
Buckle, Henry Thomas Ruge, Arnold
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1014750
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1016658
des 
 zum Ende 
bis' 
Jahrh. 
155 
suchung anerkennt und die Bemerkung macht, wie vollständig sie 
selbst von denen vernachlässigt worden ist, Welche die Geschichte 
des Schottischen Volks ausführlich beschrieben haben. 
In Schottland wie anderswo ist der Lauf der Ereignisse durch 
die physische Geographie des Landes beeinflusst worden, und 
hierunter verstehe ich nicht nur seine eignen unmittelbaren Eigen- 
thümlichkeiten, sondern auch sein Verhältniss zu den angrenzenden 
Ländern. Es liegt nahe bei Irland, es berührt England und durch 
seinen Zusammenhang mit den Orkney- und Shetland-Inseln war 
es den Angriffen des grossen Seeraubervolks sehr ausgesetzt, 
welches Jahrhunderte lang die Skandinavische Halbinsel bewohnt 
hat. Für sich betrachtet ist es gebirgig und unfruchtbar; die 
Natur hat solche Hindernisse erhoben, dass es lange unmöglich 
war, regelmässige Verbindungen zwischen den verschiedenen Theilen 
des Landes zu eröffnen, ja dies wurde für die Hochlande erst 
nach der Mitte des 18. Jahrhunderts bewirkt. 1') Endlich, und wir 
3) In England war es schlimm Reisen, in Schottland aber noch viel ärger. Morer, 
der uns berichtet was er "1689 sah, sagt: "Stage-coaches they bave none; yet there 
are a. few Hackney's at Edinburgh, which they may hire into the country upon urgent 
occasions. The truth is, the roads will hardly allow 'cm those conveniences, which 
is the reason that their gentry, men and woxnen, chuse rather to use their horses." 
Morefs Account of Scoilond, London 1702, p. 24. 
Ueber die nördlichen Landstriche haben wir folgenden Bericht, geschrieben in 
luverness zwischen 1726 und 1730. „The Highlands are but little known even to 
the inhabitants of the low country of Scotland, for they have evcr dreaded the difü- 
culties and dangers of travelling among the mountains; and, when somc extraordinary 
occasion has obliged any oue of them to such a progress, he has, generally speaking, 
made his testament before he set out, as though he were entering upon a long and 
dangerous sea-voyage, wherein it was very doubtful if he should ever return." Letters 
from a Gentlemem in the Nortlz of Scotlaml, edit. London 1815, I, 4. Zwischen 1720 
und 1'730 wurden Militärstrassen durch einige Theile der Hochlande gezogen, aber 
sie waren „luid down by a practical soldier, and,destined for warlike purposes, with 
Scarcely any view towards the ends for which free und peaeeful oitizens _open up a 
System of iuternal transit." Burlonls History of Scotland, II, 255. Siehe auch Chal- 
man? Oaledonia, II, 36. Dies wird dadurch bestätigt, dass selbst zwischen Inverness 
und Edinburgh, "until 1755, the mail was conveyed by mell 011 fßßh" 1100011111; of 
IDVGHIGSS-Shifß, in M'C'ull0clt's British Enzpire, London 1847, I, 299; ich füge noch 
hinzu, dass es in Andersmfs Essay an tlw Higltlands, Edinburgh 1827 , p. 119, 120, 
heisst: „A postchaise was Erst seen in Inverness itself in 1760, and was, for o, con- 
siderable time, the "only four-wheeled carriage in the district." Ueber die Wegever- 
bindungen in der Umgegend von Perth siehe Penngfs Traditions of Peftlz, p. 131, 
132, Perth 1836; 11m1 über die von Aberdeen nach Inverness, und von Aberdeen nach 
Edinburgh, siehe Kennedgjs Annals of Aberdeen, II, 269, 270, London, 4to, 1818.
        

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